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24 h-Rennen in Le Mans 2009

Erster Zwischenstand - Peugeot führt

24h Rennen LeMans 2009 Foto: Peugeot 61 Bilder

Turbulenter Auftakt beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans: Nach der ersten Rennstunde führt der von Franck Montagny gefahrene Peugeot 908 mit deutlichem Vorsprung von mehr als eineinhalb Minuten vor den Audi R15 TDI von Allan McNish und Mike Rockenfeller.

13.06.2009

Dahinter folgt Marc Gene in einem weiteren Peugeot. Überraschend auf Platz fünf und sechs: die beiden  Lola-Aston Martin des Berliner Stefan Mücke und des Briten Darren Turner.

Audi Le Mans Vorbereitung 2009 3:10 Min.

Peugeot schnell in Führung

Der Grund für den großen Vorsprung von Montagny ist nicht im überlegenen Speed zu suchen, sondern liegt an einer Ungeschicklichkeit der Rennleitung: Bei der ersten Safety Car-Phase verloren die Offiziellen offenbar den Überblick. Der Führungswagen verpasste Montagny und setzte sich vor den Zweitplatzierten. Der Franzose konnte so einen riesigen Vorsprung herausfahren - völlig unverdient.

Die Peugeot-Equipe dezimierte sich nach einen slapstickhaften Unfall in der Boxengasse. Pedro Lamy wurde nach seinem ersten routinemäßigen Tankstopp von den Mechanikern heraus gewinkt. Im gleichen Moment wollte Jean-Christophe Boullion mit seinem Pescarolo-Peugeot an die Nachbar-Box. Er touchierte mit seinem 908 leicht die Heckpartie des Lamy-908. Nach wenigen hundert Metern platzte der linke Hinterreifen am Lamy-908. Der Portugiese schleppte sich im Schneckentempo um den Kurs. Trotzdem löste sich die Karkasse und machte aus den Karosserieteilen am Heck Kleinholz. Die herumliegenden Wrackteile waren der Grund für die Safetycar-Phase.

Nach einer 33-minütigen Reparatur an Karosserie, Unterboden, Ölkühler und linksseitigem Turbolader kehrte der Lamy-Peugeot auf die Piste zurück, muss sich aber von seinen Siegeshoffnungen wohl ebenso verabschieden wie Boullion und seine Mitstreiter. Sie verloren zwei Runden auf die Spitze.

Audi mit Problemen nach dem Start

Auch Audi überstand die Startphase nicht ohne Probleme. In der vierten Runde verlor Alexandre Prémat die Kontrolle über seinen R15 TDI und krachte in der Indianapolis-Kurve in die Reifenstapel. Der Schaden am R15 war gering: Nach dem Wechsel der Frontpartie konnte Prémat weiterfahren, liegt aber drei Runden zurück.

Die Konkurrenzsituation zwischen den Top-Favoriten Audi und Peugeot verspricht ein extrem spannendes Rennen: Peugeot schafft zwar Rundenzeiten, die im Schnitt rund drei Sekunden unter denen der Audi liegen. Dafür hat Audi Vorteile bei der Reichweite. Die R15 TDI können mit einer Tankfüllung von 81 Litern 13 Runden fahren, eine Runde mehr als die 908 HDi.

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