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24-Stunden-Rennen

Doppel-Sieg für BMW

Foto: dpa 35 Bilder

BMW hat seinen Vorjahres-Doppelsieg beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wiederholt, doch Altmeister Joachim Stuck fuhr an seinem vierten Erfolg vorbei.

08.05.2005

Pedro Lamy (Portugal), Boris Said (USA), Duncan Huismann (Niederlande) und Andy Priaulx (Großbritannien) verwiesen mit fünf Runden Vorsprung den 54-jährigen Stuck (Ellmau) und dessen Co-Piloten Dirk und Jörg Müller (Burbach/Hückelhoven) bei der letzten Dienstfahrt des BMW M3 GTR auf den zweiten Rang. "Es ist schon Wehmut dabei, dass dieses tolle Auto jetzt ins Museum muss. Für mich geht ein Lebensabschnitt zu Ende", sagte Stuck, der 1970, 1998 und 2004 gewonnen hatte.

Stuck mit Kupplungsschaden

Für die Blau-Weißen war es dennoch der 18. Erfolg seit 1970 in der "grünen Hölle". Auf den dritten Rang fuhr vor 180.000 Zuschauern das Zakspeed-Team in der Besetzung Peter Zakowski (Niederzissen), Robert Lechner (Freilassing) und Sascha Bert (Ober-Ramstadt) mit der Dodge Viper, dem Sieger-Auto von 1999, 2001 und 2002.

Ein Kupplungsschaden, der einen fast einstündigen Boxenstopp nach sich zog, hatte Stuck und seine nicht miteinander verwandten Namensvetter Müller im Kampf um den ersten Platz ausgebremst. Derweil hatte der zweite und später siegreiche Werks-BMW nach dem Motorschaden des lange führenden Porsche 911 GT3-MR am frühen Sonntagmorgen die Gunst der Stunde genutzt und sich deutlich von den Verfolgern abgesetzt.

Geplatzt waren damit die Sieg-Hoffnungen bei Manthey-Racing. Fast 70 Runden lang hatten Lucas Luhr (Mühlheim-Kärlich), Timo Bernhard (Dittweiler), Marcel Tiemann (Monaco) und Emmanuel Collard (Frankreich) in ihrem Porsche alle Angriffe der Konkurrenz abgewehrt, ehe ihr Bolide im Streckenabschnitt Bergwerk mit Motorschaden streikte. Nach einem Motorwechsel reichte es nur noch für den neunten Platz.

Gebrüder Alzen mit Aufholjagd

In die Herzen der Fans, die Wind und Regen hartnäckig trotzten, fuhren sich die Brüder Uwe und Jürgen Alzen (Betzdorf) sowie Klaus Ludwig (Kottenborn) und Peter Dumbreck (Großbritannien). Zum dritten Mal in Serie hatte das Quartett die Trainingsbestzeit erzielt, doch als es ernst wurde, streikte der Allrad angetriebene Porsche 996 Turbo. Nach einem anderthalbstündigen Boxenstopp startete die Alzen-Mannschaft immerhin noch eine Aufholjagd bis auf den zehnten Rang. "Es war nur eine Winzigkeit, die uns aus der Bahn geworfen hat", stellte der 57-jährige Ludwig mit Bedauern fest.

Während die Nacht in der Eifel trocken blieb, gab es am Tag viel Arbeit für die Mechaniker, die immer wieder mit Reifenwechseln auf die veränderten Bedingungen reagieren mussten. Der Start am Samstag war sogar mit Verspätung erfolgt, weil fast die gesamten 25,378 Kilometer mit Nordschleife und Grand-Prix-Kurs unter Wasser gestanden hatten.

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