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24h Le Mans

Teil 2: Wer sind die deutschen Sieger?

24h Le Mans 2010 Timo Bernhard Foto: xpb 30 Bilder

Die beiden jungen Deutschen Mike Rockenfeller (26) und Timo Bernhard (29), gewannen zusammen mit dem Franzosen Romain Dumas (32) die 24 Stunden von Le Mans. Mike who? Timo wer? Wir stellen Ihnen in unserer zweiten Folge Timo Bernhard vor.

16.06.2010 Claus Mühlberger

Timo Bernhard hat ebenso wie sein Fahrpartner Mike Rockenfeller seine sportliche Grundausbildung bei Porsche erhalten. Der Saarländer steht nach wie vor in Zuffenhausen auf der Lohnliste.

Bernhard wurde von Porsche an Audi ausgeliehen

In Ermangelung eines eigenen Sportprototypen-Programms wurden Bernhard und sein Partner Romain Dumas von Porsche-Sportchef Hartmut Kristen für das 24 Stunden-Rennen in Le Mans freigestellt. Vielleicht nicht ganz uneigennützig, denn im Hinblick auf ein mögliches Nachfolgeprojekt des RS Spyder kann es ja nicht schaden, wenn die Fahrer in Übung blieben und hautnah mitbekommen, wie das erfolgreichste Le Mans-Team der letzten Dekade arbeitet.

Der Saarländer ist nicht nur für seine Null-Fehler-Jobs im Rennauto sondern auch für seine Schlagfertigkeit bekannt: Was denn das Schwiergste bei Rennen gewesen sie, wurde er gefragt. "Ganz klar", meinte er, "um drei Uhr morgens aufzustehen."

Bernhard einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer

Auch wenn es in Schumi-Vettel-Rosberg-Deutschland vielleicht nicht allzu viele Fans mitbekommen haben: Timo Bernhard ist einer der erfolgreichsten einheimischen Rennfahrer. Das liegt auch daran, dass der Saarländer die meisten seiner Erfolge in den USA einfuhr:  2007 und 2008 heizte er zusammen mit Romain Dumas den sieggewohnten Audi TDI in der der American Le Mans Serie (ALMS) ordentlich ein. Mit den leistungsmäßig krass unterlegenen, aber leichteren und daher kurvenflinken Porsche RS Spyder holten die beiden in diesem zwei Jahren insgesamt sechs Gesamtsiege bei den ALMS-Rennen - meist auf winkligen Stadtkursen, und sehr zum Ärger von Audi.
 
Timo Bernhard kennt sich aber nicht nur in den USA sondern auch auf der Nordschleife prächtig aus: Beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gehörte der stets zuverlässige Bernhard zwischen 2006 und 2009 stets zur siegreichen Fahrer-Mannschaft des Manthey-Porsche-Teams.

Bernhard träumt von der WRC

In seiner Freizeit geht Bernhard gerne fremd, automobilsportlich gesehen. Mit einem VW Golf III, den er zusammen mit seinem Vater selbst aufgebaut hat, startet er bei kleineren Rallye-Veranstaltungen, durchaus mit Erfolg. "Einen WRC zu fahren, das wäre mal was", sinnierte er, als er vor zwei Jahren beim WM-Lauf in Deutschland als Zuschauer aufkreuzte. Als ganz normaler Fan übrigens, nicht als gepamperter VIP.
 
Rockenfeller und Bernhard setzten eine lange Tradition von Erfolgen deutscher Fahrer an der Sarthe fort: Die wird angeführt von Frank Biela: Der ehemalige Audi-Werksfahrer gewann zwischen 2000 und 2007 nicht weniger als fünf Mal. Marco Werner (2005 bis 2007) holte ebenso wie Klaus Ludwig (1979 bis 1984) dreimal den größten Pokal.

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