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24h Le Mans: Der Zwischenstand um 23 Uhr

Peugeot weiterhin vorn - trotz Drama

24h Le Mans 2010 Foto: xpb 30 Bilder

Nach acht Rennstunden führt Peugeot weiterhin die Gesamtwertung in Le Mans an, doch der führende Peugeot mit der Startnummer 1 musste gegen 22.30 Uhr wegen Elektronikproblemen zu einem längeren Boxenstopp abbiegen.

12.06.2010

Bis 22.30 Uhr hatte Peugeot alles unter Kontrolle: Nach sechs Rennstunden hatten die beiden führenden Werkswagen mit den Startnummern 1 und 2 bereits eine volle Runde Vorsprung auf die Audis auf Platz 4 und 5 herausgearbeitet. Das zählt in Le Mans doppelt, denn eine Runde Vorsprung heißt, dass man auch bei den allfälligen Safety Car-Phasen immer auf der sicheren Seite ist. Peugeot hätte von da an den Vorsprung nur noch verwalten müssen. Voraussetzung dafür ist eine gute Zuverlässigkeit. Doch die Franzosen hatten bereits nach zweieinhalb Rennstunden das dritte Auto verloren, weil die Aufnahme der Vorderachsaufhängung am Carbonchassis herausgerissen war.

Peugeot mit Nummer 1 mit Elektronikproblem

Um 22.30 Uhr dann die nächste Hiobsbotschaft: der führende Wagen mit der Startnummer 1 (Gene/Wurz/Davidson) verlor 13 Minuten, weil nach einem Elektronikproblem gefahndet werden musste. Wie sich herausstellte, musste die Lichtmaschine gewechselt werden. Damit fiel der Peugeot mit der Startnummer 1 auf Platz sieben in der Zwischenwertung zurück, nachdem er über drei Stunden geführt hatte. Nun hat der Peugeot mit der Startnummer 2 (Montagny/Minassian/Sarrazin) die Führung übernommen, der vom französischen Privatteam Oreca eingesetzte Peugeot 908 HDI liegt mit einem Rückstand von 2.45 Minuten auf Platz zwei.

Durch den Ausfall des einen und den Rückfall des anderen Peugeot liegt nun der bestplatzierte Audi mit der Startnummer 8 (Treluyer/Lotterer/Fässler) bereits auf dem dritten Rang, allerdings hat der R15 bereits deutlich über eine Runde Rückstand auf den führenden Peugeot. In der gleichen Runde auf Platz 4 liegt der Audi mit der Startnummer 9 (Bernhard/Dumas/Rockenfeller), nachdem das Team bei einem Boxenstopp 40 Sekunden verlor, weil der rechte Außenspiegel erneuert werden musste, nachdem Pilot Romain Dumas bei der Anfahrt zum Boxenplatz einen im Weg stehenden Photographen berührt hatte. "Ich weiß nicht, wie das passieren konnte," so der Franzose. "Ich fuhr an unserem Schwesterauto vorbei und scherte auf meinen Boxenplatz ein, als auf einmal ein Photograph meine rechte Fahrzeugseite berührte. Er muss im Rückwärtsgehen in meine Fahrlinie geraten sein."

Corvette führt in Le Mans souverän in der GT2

In der GT2-Klasse erbte das Corvette-Werksteam in der achten Stunde eine souveräne Doppelführung, weil der einzige Verfolger, der Risi-Ferrari von Gianmaria Bruni, Jaime Melo und Pierre Kaffer gegen 22.45 Minuten die Box anlaufen musste, weil sich keine Gänge mehr einlegen ließen. "Vermutlich ein Problem mit der Getriebe-Software", wie Risi-Ingenieur Rick Mayer vermutete.

Hinter den beiden klar führenden Corvette liegt der Felbermayer Porsche von Marc Lieb, Wolf Henzler und Richard Lieb auf Platz drei. Jedoch beträgt der Rückstand bereits über eine Runde. Der bestplatzierte BMW des Schnitzer-Teams liegt ebenfalls schon über drei Runden zurück auf Platz 7 in der GT2-Klasse, weil er zu keiner Zeit das Tempo an der Spitze mitgehen konnte. Das Schwesterauto, der vom amerikanischen Künstler Jeff Koons gestaltete M3, blieb mit Spritmangel an der Strecke liegen und ist somit ausgeschieden.

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