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24h-Rennen Balance of Performance

Angepasste Einstufung für Top-Fahrzeuge

Impressionen - Top 30 Qualifying - 24h-Rennen Nürburgring 2015 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 43 Bilder

Beim 24h-Rennen hält sich der Technikausschuss traditionell jede Änderung bis kurz vor dem Rennen offen. Am Freitagnachmittag wurde die Balance of Performance noch einmal angepasst. Einige Autos durften Gewicht ausladen.

15.05.2015 Bianca Leppert Powered by

Politik, Politik, Politik. Darum geht es meist bis zum Start eines 24h-Rennens am Nürburgring. Denn bis dahin kann der Technikausschuss des ADAC Nordrhein die unterschiedlichen GT3-Fahrzeuge, die um den Gesamtsieg kämpfen, noch angleichen.

Poker bis kurz vor dem Rennen

Deshalb wird auch meist im Top-30-Qualifying noch gepokert. Schließlich ist der Startplatz in einem Langstreckenrennen nicht ganz so bedeutend. Mit welcher Leistung man über 24 Stunden fährt hingegen schon.

Schon vor der Veranstaltung nahm der Technikausschuss einige Anpassungen vor. Für einige Hersteller erfreulich, für andere weniger erfreulich. Auf Basis der Daten, die in den vorangegangenen VLN-Rennen gesammelt wurden, ergab sich eine neue Balance of Performance im Vergleich zum zweiten VLN-Rennen.

Aston Martin und Mercedes durften sich freuen. Aston bekam einen um 0,6 Millimeter größeren Air-Restriktor, Mercedes durfte mit einem um 1 Millimeter größeren Air-Restriktor fahren, musste aber zehn Kilogramm Gewicht einladen. Audi, Bentley und Nissan mussten dagegen Einschnitte hinnehmen. Der neue Audi R8 wurde auf einen um 0,7 Millimeter kleineren Air-Restriktor zurückgestutzt, Bentley um 1 Millimeter und Nissan um 3 Millimeter.

Am Freitagnachmittag nahm man dann noch einmal Feintuning vor. Weil Änderungen am Air-Restriktor so kurzfristig oft nicht möglich sind, arbeitete man mit vorwiegend mit Gewicht.  Aston Martin speckte 10 Kilogramm ab, Nissan und der Porsche 911 GT3 R ebenfalls. Audi bekma eine Anpassung des Tankrestriktors. Zudem gestand man dem Porsche 911 GT3 RSR aus der SP-Pro wie ihn das Wochenspiegel Team Manthey einsetzt einen um 0,4 Millimeter größeren Restriktor zu.

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