24h-Rennen: Frentzen startet Hybrid-Apollo

Zum diesjährigen 24-Stunden-Rennen kommt ein Hybrid-Fahrzeug auf Basis des Gumpert Apollo zum Einsatz. Pilotiert und finanziert wird der 630 PS-Boliden von Ex-Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen

24-Stunden-Rennen

Noch befindet sich der Rennwagen mit diesem Antriebskonzept im Aufbau, doch das Privatteam um Frentzen plant, den Gumpert-Sportwagen Apollo mit einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor anzutreiben. Dadurch kann mittels Rückgewinnung die sonst verlorene Energie beim Bremsen gespeichert und in Vortrieb umgewandelt werden. Solche Hybrid-Systeme sollen ab 2009 auch in der Formel 1 zum Einsatz kommen.

Vorreiter einer technischen Entwicklung

"Der Motorsport darf die Notwendigkeit, Energie zu sparen, nicht ignorieren. Ich sehe vielmehr die Chance, dass unser Sport wieder zum Vorreiter einer technischen Entwicklung werden kann, die unsere Autos auch abseits der Rennstrecke deutlich energieeffizienter macht, " erklärt Heinz-Harald Frentzen.

Als Rennfahrzeug dient ein Apollo, der bereits vom Kleinserienhersteller Gumpert die FIA GT-Homologation erfüllt. Allerdings wird der Standardmotor, ein 4.2-Liter-V8 mit 650 PS, durch einen kleineren Achtzylinder ersetzt, der von einen 136 PS-Elektromotor unterstützt wird. Auf der Fahrerseite stehen neben Frentzen bis jetzt nur Dirk Müller, der FIA GT-Meister 2007 fest.

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Carsten Rose

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