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24h-Rennen Le Mans 2016 (2. Quali)

Regen unterbindet Zeitenjagd

Porsche 919 Hybrid - Startnummer #2 - 24h-Rennen Le Mans 2016 Foto: Porsche 37 Bilder

Kräftiger Regen prägte das zweite Qualifying für das 24h-Rennen Le Mans 2016. Die nasse Piste erlaubte keine Zeitenverbesserungen an der Spitze verglichen mit dem Vortag. Porsche bleibt damit auf der vorläufigen Pole-Position.

16.06.2016 Andreas Haupt

Alles beim alten nach dem zweiten Qualifikationstraining für das 24h-Rennen Le Mans 2016: Die beiden LMP1-Porsche führen vor den beiden Toyota und den zwei R18 aus dem Audi-Lager. Einfacher Grund: Das Wetter verhinderte in der zweiten Quali-Sitzung bessere Zeiten.

Porsche zu Beginn der Session am Schnellsten

Zu Beginn der zweistündigen Session, die um 19 Uhr Ortszeit startete, tasteten sich die 60 Teilnehmer-Fahrzeuge langsam an den 13,6 Kilometer langen Kurs heran. Regenschauer hatten tagsüber den Gummi von der Strecke gespült. In den ersten 35 Minuten verschonte Petrus die Rennwagen mit weiteren Schauern. Und Porsche legte vor Toyota die schnellsten Rundenzeiten hin. In seiner schnellsten Bahn umrundete der Porsche mit der Startnummer eins den Kurs in einer Zeit von über 3:23 Minuten. Also klar langsamer als noch am Vortag.

Dann öffnete der Himmel seine Schleusen und kräftiger Regen flutete die Piste an der Sarthe. Spätestens jetzt war nicht mehr an Verbesserungen zu denken. Und weil der Regen auch über das zweite Qualifying hinaus anhielt, ist nur schwer davon auszugehen, dass sich an der aktuellen Reihenfolge ganz vorne noch etwas verändern wird.

Das wird Porsche freuen. Romain Dumas/Neel Jani/Marc Lieb besetzen mit ihrer bislang schnellsten Rundenzeit von 3:19.733 Minuten die Pole-Position. Das Porsche-Schwesterfahrzeug mit der Startnummer eins (Timo Bernhard/Mark Webber/Brendon Hartley) wies am gestrigen Mittwoch einen Abstand von fast einer halben Sekunde auf. Dahinter folgte der Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 6. Der Rückstand auf die Spitzenposition betrug für Stephane Sarrazin/Mike Conway und Le-Mans-LMP1-Newcomer Kamui Kobayashi 1,004 Sekunden.

Sollte es auch im abschließenden Qualifying nass bleiben, wird der zweite Toyota den 24h-Klassiker von der vierten Position in Angriff nehmen. Die beiden Toyota TS050 Hybrid spulten in der zweiten Quali die meisten Runden unter den drei Werks-LMP1-Teams ab. Sie brachten es auf 46 Umläufe. Audi, das sich nach aktuellem Stand mit den Starträngen fünf und sechs abfinden müsste, folgte mit 37 Runden. Die beiden Porsche kamen zusammen auf 30.

Kolles fährt nach Brand am Mittwoch

Im Vorderfeld verbesserte sich in der ersten von zwei Sitzungen am Donnerstag nur der Renner vom Bykolles Racing Team mit der Starnummer 4. Das Auto rauchte gestern bereits in der ersten Runde ab und setzte keine Zeit. Pilot Pierre Kaffer hatte selbst verhindert, dass der Brand am V6-Biturbo das komplette Auto überfiel, indem er die Motorabdeckung abriss und das Feuer löschte. Mit einer Rundenzeit von 3:34.168 Minuten platzierte sich der Kolles-Renner im zweiten Qualifying auf dem vorläufigen achten Rang.

Durch den Regenguss veränderte sich die Rangfolge in der LM-GTE-Pro-Klasse nicht. Ford hat weiterhin mit zwei GT die Nase vor dem ersten Ferrari. Bis zum Samstag sind in Le Mans weitere Regengüsse angesagt. Für Sonntag spricht die aktuelle Wetterprognose von trockenen Bedingungen.

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