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24h-Rennen Nürburgring 2016 (Training)

Mercedes-Doppelspitze zum Auftakt

24h-Rennen Nürburgring 2016 - Nordschleife - Freies Training Foto: 24h Media 68 Bilder

Beim ersten Aufgalopp zum 24h-Rennen Nürburgring sicherte sich Mercedes mit Black Falcon (#9) und Haribo (#8) eine Doppelspitze. Das freie Training nutzten die Teams nur, um sich einzuschießen. Wertvolle Erkenntnisse sind noch Mangelware.

26.05.2016 Bianca Leppert Powered by

Das 24h-Rennen Nürburgring 2016 ist offiziell eröffnet: Mit dem freien Training am Donnerstagnachmittag (26.5.2016) rollten zum ersten Mal die rund 160 Autos über die 25,378 Kilometer lange Nordschleifen-Variante. Die beste Zeit erzielte dabei der Black Falcon-Mercedes AMG GT mit der Startnummer 9 von Yelmer Buurman, Dirk Müller, Maro Engel und Hubert Haupt. Sie setzten mit 8:20,018 Minuten eine erste Duftmarke. Interessant: Das Auto ist eines von wenigen Topfahrzeugen, das noch nicht für das Top-30-Qualifying qualifiziert ist.

Rundenzeiten werden noch schneller

Die Bestzeit wird sicher schnell unterboten werden im weiteren Verlauf. Zum Vergleich: Die schnellste Rennrunde im vergangenen Jahr lag bei 8:18,690 Minuten - dabei herrschte aber noch Tempolimit und einige Streckenteile waren noch nicht neu asphaltiert. 2014 lag die Pole-Zeit von Kevin Estré im McLaren beispielsweise bei 8:10,921 Minuten ohne Tempolimit. Die Rundenzeiten in diesem Jahr dürften also noch schneller werden, auch wenn das erst für das Rennen zu erwarten ist, da momentan noch alle Beteiligten in Sachen Balance of Performance pokern. Diese kann bis vor dem Rennen modifiziert werden.

Auf dem zweiten Rang landete kurz vor Schluss der Haribo-Mercedes mit der Startnummer 8 (Maxi Götz, Jan Seyffarth, Uwe Alzen, Lance David Arnold) mit 2,118 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit. Aufgepasst, Verwechslungsgefahr: Das Zwillingsauto mit der gleichen Besetzung ist mit der Startnummer 88 unterwegs.

Hinter dem Mercedes-Duo an der Spitze folgt der Land-Audi R8 von Marc Basseng, Connor de Phillippi, Mike Rockenfeller und Timo Scheider. Auch auf den weiteren Plätzen geben sich Mercedes und Audi die Sporen. Der HTP-Mercedes von Marco Seefried, Renger van der Zande, Christian Hohenadel und Chris Vietoris (#29) landete vor den beiden WRT Audi R8. In letzter Minute schob sich der privat eingesetzte Renner (#2) von Stuart Leonard, Robin Frijns, Edward Sandström und Frederic Vervisch vor den Werks-Audi (Laurens Vanthoor, Christopher Mies, Nico Müller und Pierre Kaffer).

Nur Mercedes, Audi und Porsche in Top-Ten

Nicht unter die Top 5 hat es der Werks-Porsche von Manthey geschafft. Zuletzt bekamen die Weissacher ein Zugeständnis in Form eines 2x1 Millimeter größeren Restriktors. Von der Spitze trennten Richard Lietz, Jörg Bergmeister, Michael Christensen und Fred Makowiecki auf Rang sieben 3,554 Sekunden. Es ist übrigens der einzige Hersteller, der neben Mercedes und Audi in den Top-Ten landete.

24h-Rennen Nürburgring 2016 - Nordschleife - Freies TrainingFoto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Das Freie Training ging unter trockenen Bedingungen über die Bühne.

Auf den Positionen acht und neun geht es folglich mit zwei weiteren Audi weiter. Der zweite Werks-Audi von Phoenix Racing (Christopher Haase, René rast, Markus Winkelhock, Frank Stippler) reihte sich vor den Busch-Zwillingen ein (Chris Mamerow, René Rast, Dennis und Marc Busch). Die Top-Ten komplettiert der zweite Black Falcon-Mercedes von Adam Christodoulou, Manuel Metzger, Maro Engel und Bernd Schneider.

Der beste BMW schloss das Training auf dem zwölften Platz ab. Aston Martin lieferte die 15. schnellste Zeit ab. Die ersten 30 Plätze gingen an GT3-Autos. Das dreieinhalbstündige Nacht-Qualifying und damit das erste Zeittraining beginnt um 20 Uhr.

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