6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

90 Jahre Nürburgring - Teil 8 aus der Grünen Hölle

Brian Redmans Formel-2-Abenteuer

Brian Redman - Brabham BT16 - Eifelrennen 1967 - Formel 2 Foto: Hans-Peter Seufert 28 Bilder

Der Nürburgring wird am 18. Juni 90 Jahre alt. Wir haben neun Nürburgring-Spezialisten zu ihren Erlebnis in der Grünen Hölle gefragt. Es kamen tolle Geschichten dabei heraus. Teil 8: Brian Redman.

17.06.2017 Michael Schmidt

Der Nürburgring feiert Geburtstag. Die Grüne Hölle wird 90 Jahre alt. Abertausende von Fahrern haben auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt zum Teil haarsträubende Dinge erlebt. Zum Jubiläum gratulieren wir dem Nürburgring mit Anekdoten von Rennfahrern, die viele Kapitel auf der Nord- und Südschleife der Eifelpiste mit geschrieben haben.

In Folge 8 fährt Langstrecken-Ass Brian Redman mit uns noch mal die Südschleife ab. In den Formel 2-Autos von Ferrari und Brabham.

„Mit Ersatzbrille hab ich kaum was gesehen“

„Meine erste Runden auf der Nordschleife fuhr ich in einem Vauxhall Cresta. Ich habe nur zwei Runden geschafft. Dann kochten die Bremsen. Als ich in den Boxen herumstand, tauchte plötzlich ein BMW 1600 auf. Der Fahrer fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm ein paar Runden zu fahren. Es war Stirling Moss. Im Rennauto bin ich zuerst auf der Südschleife gefahren. 1967 im Brabham, 1968 auf Ferrari. Das Rennen 1968 ist mir noch in guter Erinnerung. Ferrari hatte Jacky Ickx und mich für das Formel 2-Rennen gemeldet. Ein Stein, der von Kurt Ahrens abgefeuert wurde, durchschlug meine Rennbrille. Ich fuhr an die Boxen, hatte aber keinen Ersatz. Mauro Forghieri gab mir die Ersatzbrille von Ickx, die aber dunkle Gläser für Sonnenschein hatte.

Obwohl die Sicht nicht optimal war, bin ich wie ein Verrückter vom letzten Platz auf Rang 4 gefahren und habe pro Runde zwei Sekunden auf die Spitzenreiter gut gemacht. Am Abend im Sporthotel saß ich in meinem Zimmer, mit dem Kopf in den Händen und fragte mich, was ich da getan habe. Beim Abendessen kam Ingenieur Forghieri zu mir und sagte feierlich: 'Brian, ich habe mit Herrn Ferrari über dein Rennen gesprochen. Er bietet dir an, dass du den Rest der Saison Formel 2 für uns fahren kannst und beim Grand Prix im September in Monza das Formel 1-Auto.' Ich antwortete: 'Nein danke.' Er war verwirrt und fragte zurück: 'Was meinst du damit?' Ich sagte ihm: 'Wenn ich für Ferrari fahre, bin ich Ende des Jahres tot.“

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden