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Alphand vor erstem Dakar-Sieg

Foto: Mitsubishi

Dem früheren alpinen Ski-Weltcupsieger Luc Alphand dürfte sein erster Sieg bei der Rallye Dakar nicht mehr zu nehmen sein. Nach der vorletzten Etappe im Senegal kam der
französische Vorjahreszweite im Mitsubishi Pajero mit einem Vorsprung von 17:53 Minuten auf den südafrikanischen VW-Piloten Giniel de Villiers in Dakar an. Auf der vorletzten Etappe forderte die Rallye ein weiteres Todesopfer.

15.01.2006

Die verbleibenden 31 Wertungskilometer am Sonntag sind für de Villiers und auch für Volkswagen zu wenig, um aus eigener Kraft den Sieg von Alphand und Mitsubishi zu gefährden. Einen Tag vor dem Finale der 28. Rallye Dakar behauptete der Spanier Joan-Nani Roma mit einem Rückstand von 1:50:38 Stunden den dritten Platz. Der erste Alphand-Sieg wäre für Mitsubishi der elfte Dakar-Erfolg, davon sechs nacheinander.

Am Finaltag ist lediglich noch die Entscheidung um den vierten Rang offen, den der achtfache Rekord-Sieger Stéphane Peterhansel im dritten Mitsubishi nur knapp um 3:01 Minuten gegen den amerikanischen Dakar-Neuling Mark Miller (VW Race-Touareg) verteidigte. Peterhansel gewann in den beiden vergangenen Jahren die Automobil-Wertung und zuvor sechs Mal die Motorrad-Disziplin. Bis zu seinem Pech am Donnerstag, als er an einem Baum die Hinterradaufhängung seines Mitsubishi stark beschädigte, lag der 40-Jährige vorne und steuerte seinen neunten Dakar-Triumph an.

Auf der 254 Kilometer langen Prüfung von Tambacounda in die senegalesische Hauptstadt feierte das private BMW-Team von Sven Quandt den ersten Doppelerfolg in der Tageswertung, die der junge Franzose Guerlain Chicherit um 3:13 Minuten vor dem Südafrikaner Alfie Cox gewann. Mit seinem ersten Tagessieg tauschte Chicherit mit dem Franzosen Thierry Magnaldi (Schlesser-Buggy) die Plätze neun und zehn.

Wieder ein Kind überfahren

Überschattet wurde die Etappe vom Tod eines zwölfjährigen Jungen. Das Kind verunglückte nach Angaben der Organisatoren auf einer Straße, die für Service-Laster der Rallye reserviert war. Der Junge war schon der dritte Tote der diesjährigen Auflage des Wüstenklassikers. Am Freitag war ein Zehnjähriger bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der australische Motorrad-Pilot Andy Caldecott war am Montag nach einem Sturz gestorben.

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