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Audi will Rennwagen für die GT4-Klasse bauen

R8 als Basis für GT4-Modell

Audi R8 GT3 - Heckflügel Foto: Audi

Audi plant, wie BMW und Mercedes-AMG einen Rennwagen für den GT4-Rennsport aufzulegen. Wir verraten Ihnen die Pläne des Herstellers.

16.01.2017 sport auto Powered by

Dass Audi ein GT4-Auto bauen wird, ist seit einiger Zeit eine ausgemachte Sache, aber noch gibt es kein grünes Licht vom Vorstand, wie Kundensportleiter Chris Reinke erklärt: „Wir müssen hier die Situation im Konzern im Auge behalten. Es wäre kein gutes Zeichen gewesen, kurz nach dem LMP1-Ausstieg sofort das nächste Programm beim Vorstand zu beantragen. Aber wir sind mitten in der Vorbereitung und hoffen, dass wir im ersten Quartal 2017 eine Entscheidung bekommen.“

Audi TT RS kommt als Basis nicht infrage

Während vor gut einem Jahr noch der Einsatz des TT-Modells erwogen wurde, ist dieses Thema mittlerweile vom Tisch: „Natürlich wäre der Audi TT RS als Basis bestens geeignet, aber Allradantrieb ist in der GT4-Klasse nicht erlaubt, Frontantrieb macht keinen Sinn und bei einer Umrüstung auf Heckantrieb wäre der Aufwand schlicht zu groß“, so Chris Reinke.

Damit bleibt als einzige mögliche Lösung ein Aufsetzen des GT4-Programms auf das R8-Modell, das bereits in der GT3- Klasse zum Einsatz kommt. „Letztlich haben wir gar keine andere Möglichkeit, als es mit dem R8 zu machen“, bestätigt Reinke. Das Problem an dieser Lösung besteht darin, dass Audi offenbar gerne Synergien zwischen seinen beiden Plattformen nutzen möchte, also beispielsweise Detaillösungen aus dem GT3-R8 für den GT4-R8 übernehmen will. Dieses Ansinnen hat natürlich sofort die Kritik der Konkurrenten heraufbeschworen. Bei SRO beschwichtigt man: „Das Ziel der GT4-Klasse kann nicht sein, dass man ein abgespecktes GT3-Modell einsetzt, sonst gerät die Klasse mit ihrem Fokus auf Kostenkontrolle und vergleichbarer Performance sofort komplett aus den Fugen.“

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