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Audi Motorsport 2010

Jarvis sitzt 2010 im Kristensen-Auto

Audi Motorsport Foto: Audi 19 Bilder

Auch 2010 setzt Audi wieder auf sein bewährten Motorsportmix aus DTM, LeMans und Kundensport. Dabei werden die Ingolstädter auch am neuen "Le Mans Intercontinental Cup" teilnehmen. In der DTM soll Oliver Jarvis den Platz von Tom Kristensen einnehmen.

09.12.2009 Tobias Grüner

Bei Audi setzt man auf Kontinuität. Keine großen und kostspieligen Experimente heißt die Devise. Und so bleibt man auch 2010 auf bekanntem Terrain. Vor allem in Le Mans hat man noch eine Rechnung offen, nachdem Konkurrent Peugeot die Ingolstädter in diesem Jahr erstmals hinter sich lassen konnte.

Teilnahme am "Le Mans Intercontinental Cup"

Neben dem Projekt Le Mans-Revanche plant die Mannschaft um Sportchef Wolfgang Ullrich noch eine Reihe weiterer Prototypen-Auftritte. Audi plant den Einsatz von zwei R15 TDI im neuen "Le Mans Intercontinental Cup", einer internationalen Rennserie für LMP1-Fahrzeuge, die vom Le Mans-Veranstalter ACO (Automobile Club de l'Ouest) ausgeschrieben wird.

In die Wertung kommen dabei das 1.000 Kilometer-Rennen in Silverstone, das Petit Le Mans-Rennen in Road Atlanta (USA) und eine Veranstaltung in Asien. Zur Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt will Audi zudem mit drei R15-Prototypen den 1.000-Kilometer-Klassiker in Spa Francorchamps (9.5.) absolvieren. Auch in Le Mans (12.6.) sind dann drei Wagen am Start, die wie gewohnt vom Team Joest betreut werden nun die Bezeichnung "R15 plus" tragen.

Entwicklung des 2011er DTM-Autos läuft

Aber auch der seriennahe Sport soll 2010 nicht zu kurz kommen. Wie erwartet wird Audi 2010 versuchen, den vierten DTM-Titel in Folge mit dem A4 einzufahren. Interessanteste Neuerung ist dabei der Aufstieg von Oliver Jarvis ins Neuwagenquartett. "Damit geben wir unserem jüngsten Werksfahrer eine Chance, sich in einem aktuellen DTM-Auto zu beweisen. Die Leistungen, die Olivier in seinen ersten beiden DTM-Jahren am Steuer eines Vorjahres-A4 gezeigt hat, sprechen für ihn", begründet Ullrich die Beförderung.

In einem kompletten Neuwagen wird der Franzose allerdings nicht sitzen. Zur Mitte der abgelaufenen Saison wurde die Entwicklung der DTM-Boliden eingefroren. Somit fährt das gesamte Feld mit "altem" Material. Jarvis wird den frei gewordenen Platz von Tom Kristensen einnehmen, der sich ab der kommenden Saison ganz auf Sportwagen-Rennen konzentrieren will.

Auch wenn an den aktuellen DTM-Autos nicht mehr gearbeitet werden darf, sind die Ingenieure in der Entwicklungsbasis in Neckarsulm nicht tatenlos. Die Arbeiten am neuen Auto für 2011 haben bereits begonnen. Mit einem neuen technischen Reglement sollen die Kosten in der höchsten deutschen Tourenwagenliga weiter gesenkt werden.

Audi-Werksunterstützung zum 24h-Rennen am Nürburgring

Neben den Prototypen und der DTM will Audi auch sein Kundensportprogramm fortführen. Der neue GT3-Bolide soll Ende März an zu einem Preis von 298.000 Euro (plus Mehrwertsteuer) an Privatteams ausgeliefert werden. Allerdings beschränkt der Hersteller sein Angebot auf 20 Fahrzeuge für den europäischen Markt.

Auch beim 24-Stunden Rennen am Nürburgring (15.5.) will es Audi erneut versuchen, die Porsche-Vormacht zu durchbrechen. Zwei R8 LMS sollen dabei eine besondere werkseitige Unterstützung genießen.

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