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Audi R15 TDI

Die nächste Generation Le Mans-Sieger

Audi R15 TDI Foto: Audi Sport 36 Bilder

Um die Vormachtstellung in Le Mans beizubehalten, ist Audi bei der Entwicklung des neuen R15 TDI neue Wege gegangen. Vor allem im Detail hat der LMP1-Prototyp interessante Lösungen zu bieten.

10.03.2009 Tobias Grüner

Der Umstieg auf ein komplett neuentwickeltes Modell war ein logischer und notwendiger Schritt. Das Potenzial des erfolgreichen Vorgängers R10 TDI war ausgereizt. Schon 2008 geriet die Audi-Siegesserie in Le Mans in arge Bedrängnis, als Peugeot nur durch Wetterglück und durch die bekannt gute Zuverlässigkeit in Schach gehalten werden konnte.

Die zweite Generation

In diesem Jahr will die Audi-Mannschaft nicht so zittern müssen. Die Vormachtstellung beim Marathonklassiker soll gefestigt werden: "Mit dem R15 TDI haben wir die Basis dafür geschaffen, dass wir in Le Mans auch 2009 wieder siegfähig sein sollten", erklärt Audi Sportchef Wolfgang Ullrich.
 
Dazu wurde das Design und die Technik in weiten Teilen völlig umgekrempelt. Audi spricht selbst von einem Diesel-Sportwagen der zweiten Generation. "Der R15 TDI verfügt über zahlreiche technische Detaillösungen, die es bei einem Sport-Prototypen so noch nicht gegeben hat", erklärt Ullrich. "Wir sind zum Teil ganz neue Wege gegangen."

Neue Motorenformel

Ganz neu ist auch das Herz des neuen LMP1-Renners. Statt zwölf Zylindern werkeln nun nur noch zehn Töpfe im Heck des Prototypen. Die Leistungsdaten sind trotz der leichten Diät beeindruckend: 600 PS und 1.050 Newtonmeter wuchtet der Hochleistungsselbstzünder auf die Antriebswelle. Im Vergleich zum Vorgänger überzeugt der neue Zehnzylinder zudem durch einen geringeren Verbrauch, durch kompaktere Abmessungen und weniger Gewicht.
 
Auch an der Aerodynamik hat Audi nach außen deutlich sichtbar Hand angelegt. Mithilfe von CFD-Berechnungen wurde die Umströmung und die Durchströmung des Fahrzeugs optimiert. Auffälligste Merkmale sind die hohe und breite Nase und der oben aufgehängte Heckflügel mit integrierten Rückleuchten. Auch die Radaufhängungen an Vorder- und Hinterachse wurden für einen optimalen Luftwiderstand angehoben. Durch einen längeren Radstand und die bessere Balance sei der R15 TDI laut Audi wesentlich agiler als der Vorgänger.

Debütvorstellung in Sebring

Nach einem harten Testprogramm in der Winterpause wird der neue Prototyp sein Renndebüt in Sebring (21.3.) feiern. Beim 12-Stunden-Klassiker müssen die beiden eingesetzten R15 TDI zeigen, dass sie nicht nur schneller, sondern auch mindestens genauso zuverlässig sind, wie der unzerstörbare R10. Wie Audi außerdem bekanntgab, sollen in Le Mans (14.6.) wie bisher drei Boliden durch das Team Joest an den Start gebracht werden.

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