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Audi R8 LMS auf dem Autosalon Genf

Neuer R8 im bulligen GT3-Outfit

Audi R8 LMS - Studiobilder 2015 Foto: Audi 2 Bilder

Audi R8 LMS heißt auch die GT3-Version der zweiten R8-Generation, die der Autobauer aus Ingolstadt jetzt auf dem Autosalon in Genf vorgestellt hat. Sein Debüt soll der neue Renn-R8 noch dieses Jahr beim 24h Rennen auf dem Nürburgring feiern.

03.03.2015 Tobias Grüner Powered by

Nur wenige Stunden nach der Enthüllung des Mercedes AMG GT3 hat Audi in Genf mit einer eigenen neuen GT3-Waffe gekontert. Der Audi R8 LMS - basierend auf dem ebenfalls in Genf vorgestellten R8-Straßenmodell - muss ein erfolgreiches Erbe antreten. Die Vorgängerversion hatte seit seiner Einführung 2009 insgesamt 26 Meistertitel in verschiedenen GT-Serien sowie 7 Gesamtsiege bei 24h-Rennen eingefahren.

130 Autos hat die Audi-Rennabteilung aus Neckarsulm insgesamt in 5 Jahren ausgeliefert. Nun gibt es endlich den Nachfolger. Der neue Audi R8 LMS soll Fortschritte in allen Bereichen liefern. Aerodynamik, Gewicht, Fahrwerk, Sicherheit - überall legten die Audi-Ingenieure noch einmal Hand an, um der Kundschaft auch in Zukunft ein konkurrenzfähiges Rennauto zu liefern.

5,2 Liter V10 im Audi R8 LMS mit 585 PS

Im neuen Audi R8 LMS haben die Techniker viel Knowhow aus dem LMP1-Projekt einfließen lassen, was sich vor allem in puncto Leichtbau widerspiegelt. Trotz des zusätzlichen Gewichts, das die Leistungssteigerungen mit sich bringen, ist es gelungen, das Basisgewicht des Rennwagens von 1.250 auf 1.225 Kilogramm zu verringern.

Ein Materialmix aus Aluminium im Audi Space Frame (ASF), einer CFK-Strukturkomponente und dem Stahl-Überrollkäfig macht alleine das Chassis um rund 30 Kilogramm leichter. Zugleich sei die Torsionssteifigkeit des tragenden Rahmens um 39 Prozent gestiegen.

Der neue Audi R8 LMS übertrifft jetzt schon die Sicherheitsanforderungen des Reglements für 2016. Dank einer modifizierten Struktur des Vorderwagens und eines erstmals verwendeten CFK-Crashelements im Heck erfüllt der GT3-Renner die Crashtest-Anforderungen, die für die sehr viel leichteren Le-Mans-Prototypen (LMP) wie den Audi R18 gelten.

Angetrieben wird der Audi R8 LMS vom 5,2 Liter V10. Das gleiche 585 PS starke Aggregat kommt fast unverändert auch beim Serienmodell zum Einsatz. Eine komplette Neuentwicklung ist das 6-Gang-Getriebe mit Wippenschaltung. Es ist deutlich leichter als sein Vorgänger. Auch Elektronik und Software wurden für den Renneinsatz angepasst.

Unterboden und Diffusor produzieren mehr Abtrieb

Von außen deutlich auffälliger sind die Modifikationen in Sachen Aerodynamik. Der Unterboden ist voll verkleidet. Durch den erhöhten Abtrieb des voll integrierten Diffusors kann der Heckflügel kleiner ausfallen, was in puncto Luftwiderstand hilft. Eine optimierte Strömung durch den Vorderbau und ins Cockpit verbessern die Kühlung des Antriebs und des Piloten.

Gebaut wird der Audi R8 LMS genau wie das Serienmodell in Heilbronn. Noch in diesem Jahr wird der GT3-Sportwagen sein Debüt auf der Rennstrecke geben. Erste Einsätze sind für das 24h-Rennen am Nürburgring Mitte Mai sowie das 24-Rennen in Spa-Francorchamps Ende Juli geplant. In der zweiten Jahreshälfte nimmt Audi dann die ersten Kundenbestellungen an. Noch vor Ende 2015 sollen die ersten Audi R8 LMS der zweiten Generation ausgeliefert werden. Bestellt werden kan der Renn-R8 zum Preis von 359.000 Euro (zzgl. MwSt.) bestellen. Zudem bietet Audi das Auto einschließlich eines Start- und Teilepakets zum Gesamtpreis von 398.000 Euro (zzgl. MwSt.) an.

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