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Baja 1000

Nonstop Mexiko

Baja 1000 AGM Foto: AGM 15 Bilder

Am Dienstag (13.11.) fällt wieder der Startschuss zur legendären Rallye Baja 1000. In einem 640 PS starken Buggy der "Unlimited Class" ist in Mexiko auch ein prominent besetztes deutsches Team am Start.

12.11.2007

Die Baja 1000 ist die Mutter aller Offroadrennen, eine berühmt-berüchtigte Rallye mit langer Tradition. Schon Steve McQueen oder Formel-1-Weltmeister Mario Andretti stellten sich in der Vergangenheit der Herausforderung. 2007 findet die 40. Ausgabe der Baja statt und zum Jubiläum haben die Veranstalter den Schwierigkeitsgrad noch einmal erhöht: Statt 1.000 Meilen müssen die knapp 500 Teilnehmer nun 1.300 Meilen (rund 2.100 Kilometer) absolvieren. Das Problem dabei: Pausen gibt es nicht.

Nonstop Schotter-Marathon

Die Distanz muss in einem Stück absolviert werden, nonstop bei Tag und bei Nacht. Die Strecke führt traditionell vom Norden der mexikanischen Halbinsel Baja California bis zur Südspitze. Start des staubigen Schottermarathons ist in der Hafenstadt Ensenada. Zehn Kontrollpunkte müssen bis zum Ziel in Cabo San Lucas passiert werden.

Auch Deutschland wird mit einem eigenen Team an den Start gehen. Am Steuer des Mittelmotor-Buggys des "All German Motorsports Team" (AGM) teilen sich Rallye-Veteran Armin Schwarz, der mehrmalige deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle und Teambesitzer Martin Christensen die Distanz. Der 640 PS starke Protoyp-Buggy mit der Startnummer 104 basiert auf einem BMW M5 und kommt in der Spitze auf 220 km/h.

Herausforderung für Mensch und Maschine

Mit einem Gitterrohrrahmen, Einzelradaufhängung und 650 Millimeter Federweg hofft das Trio den extremen Höllentrip heil zu überstehen. Baja-Kenner Christensen gab sich nach der Streckenbesichtigung respektvoll: "Vor allem der ständige Wechsel zwischen brutalen Singletrails, ultraschnellen Schotterpisten und tiefen Flussdurchquerungen fordern Mensch und Maschine alles ab."

Trotz Dauerbelastung und dank Staub und Dunkelheit oft schlechter Sicht müssen die Piloten jederzeit voll konzentriert sein. Wegen des hohen Tempos enden Fehler schnell im Totalausfall. "Jeder hat seine ganz spezielle Anforderung", weiß Matthias Kahle, der den Schlussspurt absolviert. "Armin muss sich schnell aus dem Feld lösen und versuchen, sich abzusetzen. Martin fährt nahezu alles im Dunkeln. Und wenn ich drankomme, hat die stressgeplagte Technik schon 1.600 Hardcore-Kilometer auf dem Buckel."

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