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Baja 1000

Pech für die Deutschen

Foto: RK

Nach einrucksvollem Start endete das berühmte Wüstenrennen auf der Halbinsel Baja California für die deutschen Rallye-Cracks Armin Schwarz und Matthias Kahle vorzeitig. Den Sieg holte sich der Emrikaner Robby Gordon.

19.11.2006 Markus Stier

Direkt hinter den amerikanischen Platzhirschen ging Armin Schwarz in seinem 750 PS starken Buggy des All German Motorsport-Teams ins Rennen und zeigte den US-Boys gleich mal, wo es lang geht. Insgesamt 19 Konkurrenten überholte Schwarz auf seinem sechsstündigen Ritt und übergab seinen Renner an der Spitze des Feldes liegend an Teamkollege Bret Hartman.

Doch der Traum vom deutschen Überfall auf die amerikanische Motorsport-Ikone Baja 1000 endete wenige Stunden später in der Dunkelheit. Ein zuvor durchziehender Hurrikan hatte mit starken Regenfällen einige Wasserdurchfahrten stark anschwellen lassen. Erst nahm die Elektronik den Wassereinbruch im Buggy übel, dann streikte der Motor. „Einfach Riesenpech, Bret kann nichts dafür“, erklärte Matthias Kahle, der als dritter Fahrer so gar nicht erst zum Einsatz kam.

So ging der Sieg wieder einmal an einen der großen Namen: Robby Gordon riss mit seinem Teamkollegen Andy McMillin die 1.000 Meilen in der Zeit von 19:15:27 Stunden ab und sagte trocken: „Wir sind nicht hier hergekommen um Zweiter zu werden“ Der amerikanische Baja-Routinier verbeugte sich tief vor dem Auftritt des deutschen Teams: „So stark war hier noch kein Neuling unterwegs. Armin hat uns gezeigt wo der Hammer hängt.“

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