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Bentley Continental GT3

Rennstreckenpremiere in Abu Dhabi

Bentley Continental GT3 Foto: Hersteller 29 Bilder

Der Bentley Continental GT3 ist bereit für die Rennstrecke und damit auch für intensive Duelle. Premiere feiert der Brite am 13. Dezember beim Langstreckenrennen "Gulf 12 Hours" in Abu Dhabi.  Bentley kehrt damit nach zehnjähriger Abstinenz zum Motorsport zurück. Am Steuer des Bentley Continental GT3 sitzen werden Steven Kane, Andy Meyrick und Guy Smith.

15.11.2013 Roman Domes

Die Erprobungsphase, die der Bentley Continental GT3 seit der Vorstellung am 12. Juli 2013 in Goodwood beim "Festival of Speed" durchlaufen musste, ist zu Ende. Die VW-Tochter und deren Verantwortlichen scheinen mit dem Ergebnis außerordentlich zufrieden zu sein. "Die Erwartungen wurden alle voll erreicht und teilweise sogar übertroffen", so Brian Gush, Motorsport-Direktor bei Bentley Motors.

Den letzten offiziellen Renneinsatz erlebte die britische Tradtionsmarke beim 24 Stunden Rennen in Le Mans im Jahr 2003. Damals gewann Bentley mit dem "Speed 8" den Motorsport-Klassiker. Auf der Rennstrecke von Yas Marina, die auch den Grand Prix von Abu Dhabi beheimatet, versucht Bentley zehn Jahre später, den Erfolg vergangener Motorsporttage zu wiederholen. Pilotieren dürfen den Continental GT3 drei britische Fahrer: Steven Kane, Andy Meyrick und Guy Smith. Letzterer war bei Bentleys Le Mans-Triumph aus dem Jahr 2003 mit dabei und dürfte den deutschen Motorsportfans am ehesten bekannt sein.

Bentley Continental GT3
Bentley Continental GT3 2:15 Min.

Continental GT3 - 3.000 Testkilometer in ganz Europa

Dass Ausdauerrennen einen enorm hohen Tribut an Material fordern, war den Verantwortlichen bei Bentley wohl bekannt. Als Reaktion auf die Anforderungen wurden im Laufe des Jahres über 3.000 Testkilometer abgespult. Schauplatz für die Erprobung waren Rennstrecken in ganz Europa. Nun muss der Wagen im Dezember noch beweisen, dass er sich auch mit den extrem harten, vor allem deutschen Konkurrenten, in der GT3-Klasse messen kann. Denn Audi, Porsche, Mercedes und BMW haben ja auch noch ein Wörtchen mitzureden und werden sich kaum kampflos geschlagen geben.

Cosworth-Motormanagement: 608 PS

Die genutzte Technik ist bereits seit dem "Goodwood Festival of Speed" bekannt. Unter der Karbon-Motorhaube wütet ein vier Liter Achtzylinder in V-Form, der durch zwei Abgasturbolader zwangsbeatmet wird. Die Leistung ist durch Restriktoren auf 608 PS limitiert. Bei der Motorelektronik wird Bentley vom britischen Spezialisten Cosworth unterstützt, der auch Formel 1-Triebwerke baut. Um ein ideales Fahrverhalten zu realisieren, wurde der Block weiter in Richtung Fahrgastzelle versetzt. Dies mindert die Frontlastigkeit und damit die Untersteuerneigung, die im Straßenfahrzeug recht ausgeprägt ist. Übertragen wird die Kraft über ein sequentielles Sechs-Gang-Getriebe in Trans-Axle-Bauweise. Das hilft bei der Suche nach der optimalen Gewichtsverteilung, die im Regelfall bei Frontmotor-Heckantrieb-Bauweise gegen 50:50 gehen sollte.

Blancpain Endurance Series: M-Sport als Entwicklungspartner

Die Entwicklung des GT3 wird begleitet von M-Sport. Die Truppe ist im Motorsport äußert erfahren und nicht nur Insidern ein Begriff. Bekannt wurde M-Sport durch die Teilnahme an der WRC mit Ford. 2014 will Bentley dann, zusammen mit M-Sport als "Team M-Sport Bentley", die FIA-Blancpain-Langstrecken-Serie aufmischen.

In der Fotoshow können Sie den GT3-Renner nochmals in voller Pracht bewundern.

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