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BMW M8 GTE für Le Mans 2018

Bayern-Bomber auf der IAA enthüllt

BMW M8 GTE - IAA 2017 Foto: BMW 14 Bilder
IAA 2017

Mit dem BMW M8 GTE betritt 2018 ein neuer Herausforderer die Bühne der Langstrecken-WM und Le Mans. Auf der IAA wurde der Rennwagen aus München erstmals in seinem fertigen Look präsentiert.

12.09.2017 Tobias Grüner, Marcus Schurig 8 Kommentare Powered by

BMW will 2018 wieder zurück auf die große, internationale Motorsport-Bühne. Für das Comeback in der Langstrecken-WM (WEC) haben die Ingenieure in den letzten Monaten fieberhaft an einem neuen GT-Rennwagen gewerkelt. Herausgekommen ist der BMW M8 GTE, der bereits am 1. Juli seinen Roll-Out im Werk Dingolfing feierte. In der zweiten Juli-Woche folgte ein Dreitagestest auf dem Eurospeedway Lausitz – damals allerdings noch im Tarnkleid.

Auf die Enthüllung des fertigen Rennwagens für die GT-Königsklasse mussten die BMW-Fans bis zur IAA warten. Am Dienstag (12.9.2017) war es in den Frankfurter Messehallen schließlich soweit. Der Rennwagen auf Basis des neuen 8er wurde in einem speziellen BMW M Motorsport Design präsentiert. Dazu wurden erstmals auch die technischen Daten der neuen bayerischen GT-Waffe bekanntgegeben.

Angetrieben von einem 4,0 Liter V8-Motor mit Twin-Turbo mobilisiert der BMW M8 GTE je nach Einstufung eine Basisleistung von rund 500 PS. Zylinderblock und Zylinderkopf werden vom Serienmotor übernommen und stammen aus der Leichtmetallgießerei im BMW-Werk Landshut. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Sechs-Gang-Rennsport-Getriebe.

BMW M8 GTE mit ausgefeilter Aerodynamik

Auch in Sachen Aerodynamik soll den Rennwagen viel mit dem 8er-Serienmodell verbinden. Wie viel genau, werden wir aber erst kommendes Jahr wissen, wenn die Straßenversion vorgestellt wird. Die Ingenieure versprechen jetzt schon, dass die Dachlinie identisch mit dem Serien-8er sein wird. Auch bei der Gestaltung der Front- und Heckleuchten soll man Gemeinsamkeiten erkennen.

BMW M8 GTE - IAA 2017 Foto: BMW
Der große Diffusor sorgt am Heck für mächtig Abtrieb.

Aerodynamisch wird der Straßensportler aber kaum mit seinem Bruder für den Renneinsatz mithalten können. Am Heck ist ein riesiger Diffusor eingezogen worden, der den M8 GTE auf den Asphalt saugt. Für zusätzlichen Druck von oben sorgt ein mächtiger Flügel auf dem Heckdeckel. Auch in der Front sind riesige Lufteinlässe zu erkennen. Die Durchströmung des Voderbaus dürfte ordentlich Abtrieb generieren. Selbst die 18-Zoll-Felgen sind aerodynamisch optimiert, verrät der Hersteller.

Auch in Sachen Leichtbau dürfte der M8 für die Rennstrecke seinen Serienbruder alt aussehen lassen. Durch den umfangreichen Einsatz von Carbon wurde der BMW M8 GTE auf ein Gewicht von nur 1.220 Kilogramm abgespeckt – und das bei einer Länge von 4.980 mm und einer Breite von 2.046 mm.

BMW M8 GTE schafft bereits viele Kilometer

Die Umbauten waren offenbar erfolgreich. Das Fazit nach den ersten Testkilometern fiel positiv aus: „Der BMW M8 GTE ist aus dem Stand heraus gut zu fahren und für uns Piloten in seinem Fahrverhalten leicht berechenbar, was wichtig ist“, sagte Testpilot Martin Tomczyk nach dem Shakedown. „Wir konnten viele Kilometer abspulen und Daten sammeln. Sogar in Richtung Performance haben wir schon die ersten Schritte gemacht, was für eine Test-Premiere alles andere als selbstverständlich ist.“

Bevor sich BMW für den 8er entschieden hat, hatte man auch ein GTE-Modell auf Basis eines modifizierten BMW i8 geprüft, aber letztlich verworfen, weil der aus Performance-Gründen nötige V8-Motor nicht in das i8-Chassis passte. Das aktuelle GT3-Modell auf Basis des BMW M6 bleibt weiter erhalten, soll aber für die kommende Saison signifikante Technik-Upgrades erfahren. Der erste Renneinsatz des neuen Flaggschiffs BMW M8 GTE ist für das 24h-Rennen von Daytona 2018 geplant.

Neuester Kommentar

Welches ist das wichtigste GTE-Rennen? Richtig, 24h Le Mans, wenn er da wettbewerbsfähig ist, dann hat BMW alles richtig gemacht.

PTSmusthave 15. September 2017, 22:34 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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