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BMW-Zukunftspläne im Motorsport

Einstieg in Sportwagen-WM offiziell

BMW M6 GTLM - IMSA - Sportwagen - GT Foto: BMW 23 Bilder

BMW richtet seine Motorsport-Aktivitäten neu aus. Ab 2018 starten die Münchner in der Sportwagen-WM – und in Le Mans. Auch ein Werksengagement in der Formel E ist geplant. Der DTM bleibt BMW in den kommenden Jahren weiter erhalten.

27.09.2016 Andreas Haupt 4 Kommentare Powered by

Die Katze ist aus dem Sack: BMW fährt ab 2018 in der Sportwagen-WM (WEC). Das gab der bayerische Autohersteller am Dienstag (27.09.2016) offiziell bekannt. Der Einstieg in die WEC bedeutet auch gleichzeitig die Rückkehr nach Le Mans. An der Sarthe feierte BMW mit dem offenen Prototyp V12 LMR im Jahr 1999 den Gesamtsieg. Zuletzt war die Marke 2011 in Le Mans gestartet. Damals mit einem M3 GT, der in der LM GTE auf dem dritten Rang landete.

BMW steigt in GTE-Klasse ein

In der GT-Klasse für Werksengagements mit professionellen Fahrern wird BMW auch 2018 mitwirken. Und somit gegen Porsche, Chevrolet, Ferrari, Aston Martin und Ford kämpfen – insofern die genannten Vertreter ihre WEC-Engagements bis dahin aufrechterhalten. Welches Serienauto zum GT-Rennwagen umgestrickt wird, verrät BMW noch nicht. Dazu will sich der Premiumhersteller erst in den kommenden Monaten äußern. In den vergangenen Monaten war auch über einen Einstieg in die LMP1 – der Königsklasse des Langstreckensports – spekuliert worden. Doch entsprechende Pläne hat BMW aktuell vom Tisch geräumt.

Eine weitere Säule im GT-Programm von BMW bleibt die IMSA-Sportwagen-Meisterschaft in Nordamerika, wo das BMW Team RLL bereits mit einem M6 GTLM fährt. Sein Kundensport-Programm um die GT3-Klasse baut BMW ab 2018 mit dem M4 GT4 aus.

Auch im Formelsport wird BMW in Zukunft wieder aktiv sein. Allerdings nicht in der Formel 1. Stattdessen beschäftigt sich der Hersteller lieber ausschließlich mit alternativen Antrieben. Konkret bedeutet das, dass BMW sein Engagement in der Formel E intensiviert. Bislang stellte man das Safety Car und Medical Car für die Elektrorennserie. Ab der dritten Saison, die im Oktober in Hongkong startet, wird BMW mit Andretti kooperieren. Die Amerikaner sind seit Beginn an in der Formel E dabei. Die Zusammenarbeit war in der Szene schon länger ein offenes Geheimnis. Jetzt ist sie offiziell. „In den kommenden Jahren wird es im Rahmen der Kooperation mit Andretti Formula E darum gehen, Abläufe und Prozesse kennenzulernen und unser Know-how zu vertiefen“, sagt BMW-Motorsportchef Jens Marquardt.

Ab 2018/2019 werksseitig in der Formel E?

Sollte sich die Formel E, die in Städten und nicht auf Rundkursen fährt, positiv entwickeln, will BMW ab 2018/2019, sprich zur fünften Saison, seine Aktivitäten auf ein Werksengagement ausweiten. Dafür muss sich die Technologie verbessern. Zum Beispiel: Die Batterie muss länger halten und ein Fahrzeugwechsel, wie er bislang zur Rennmitte notwendig ist, entfallen. Die Formel E strebt eine solche Entwicklung in ihrer Roadmap an.

Der DTM wird BMW nicht den Rücken kehren. Bei der Veröffentlichung seiner Motorsport-Pläne verweist der Hersteller ausdrücklich darauf, dass die Tourenwagenserie ein wichtiger Bestandteil in den kommenden Jahren bleiben wird. Sowohl BMW als auch Audi und Mercedes haben sich bis Ende 2018 zur DTM bekannt.

Neuester Kommentar

ja, Fabricensis, ich weiss das meine hoffnungen sehr träumerisch sind, und gehe auch davon aus das es der M4 wird.
natürlich weiss ich das der 4er ein coupé ist, aber ein viersitziger, zusammen mit den 3er entwickelt, also, wenn auch das stufenheck mit der zeit deutlich geglättet worden ist, ist die grundform die einer limousine.
somit ist ein 4er, im vergleich zur konkurrenz, die fast ausschliesslich auf sportwagen setzt, schmaler, höher, und wahrscheinlich aerodynamisch ungünstiger, sowie schwerer und mit eine schlechtere gewichtsverteilung.
die DTM autos zählen nicht, weil da erinnert nur die optik an ein M4, sonst haben die autos nichts gemeinsames.
die GT4 sind auch viel näher zur serie, glaube ich zumindest.
egal, ein M3 ist schon mal dritter geworden, bei der LMGTE, und mit der Balance of Performance ist der nachteil vielleicht nicht so ausgeprägt...
...aber vielleicht überrascht uns BMW mit ein viiiel sportlicheres 4er G20 (21, 22?), der sich deutlicher vom 3er unterscheidet?
jaa, ich träume weiter... :-)
wenn der hybrid bei der GTE zugelassen wird, wäre ja der i8 vielleicht gar nicht schlecht als basis, aber das ist eventuelle zukunftsmusik...

naja... 28. September 2016, 09:54 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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