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Buch-Präsentation

Die Targa Florio auf 400 Seiten

Targa Florio McKlein Foto: McKlein 13 Bilder

Es war die längste Rennstrecke der Welt. 72 Kilometer lang, fast 800 Kurven pro Runde. Die Targa Florio war ein Mythos, der 1973 zum letzten Mal im Rahmen der WM stattfand. Ed Heuvink hat ein tolles Buch darüber geschrieben.

18.12.2013 Michael Schmidt

Die meisten von uns haben eine echte Targa Florio nicht mehr erlebt. Das letzte Original fand 1973 statt. Danach folgten noch vier Ausgaben, die aber nicht mehr zum WM-Programm zählten. Der letzte Auftritt 1977 wurde nach vier Runden abgebrochen, weil ein Auto in die Menge raste und zwei Zuschauer tötete. Danach gab es nur noch Gedenkveranstaltungen auf dem 72 Kilometer langen Madonie-Kurs durch Siziliens Bergwelt.
 

500 PS auf einer Piste für Eselskarren

Ich habe 1986 eine dieser historischen Targas an der Originalstätte gesehen und bin mehrere Runden auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt im Leihwagen abgefahren. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Weil ziemlich viel von dem echten Targa-Feeling rüberkam. Die Teams hatten ihre Autos wie in der Vergangenheit in Hotelgaragen oder Werkstätten in Cefalu eingebunkert. Das Training fand im öffentlichen Verkehr statt. Am Renntag wurde auf Achse im Konvoi von Cefalu zu Start und Ziel gegondelt. Ab 6 Uhr morgens war die Strecke gesperrt. Die Fotografen konnten die Streckenpunkte danach nur noch von außen anfahren. Zu einer Besonderheit gehörte auch der Einzelstart. Es war ein Rennen gegen die Uhr, auf einer Strecke, die für Eselskarren konzipiert war, auf der aber 500 PS starke Autos ein Rennen austrugen.

Eine fast 7 Kilometer lange Gerade und drei Ortsdurchfahrten

Wir stellten uns vor, wie es zur richtigen Targa Florio gewesen sein muss, die von 1955 bis 1973 zur Sportwagen-Weltmeisterschaft gezählt hat. Wie die Ferrari, Maserati, Chaparral, Ford GT40, Alfa Romeo und Porsche über die schmalen Bergstraßen, die 6,9 Kilometer lange Buonfornello-Gerade, die fast 800 Kurven und die drei Ortsdurchfahrten Cerda, Collesano und Campofelice geheizt sind. Wie Stirling Moss, Umberto Maglioli, Joakim Bonnier, Olivier Gendebien, Willy Mairesse, Vic Elford, Brian Redman, Jo Siffert, Arturo Merzario und natürlich Nino Vaccarella Targa-Geschichte geschrieben haben.

400 Seiten Targa-Geschichte für 99,90 Euro

Wer das alles noch einmal erleben will, der bestellt bei McKlein Publishing unter www.racingwebshop.com das ultimative Targa-Buch von Ed Heuvink. Der Holländer hat zum Preis von 99,90 Euro auf 400 Seiten alles zusammengetragen, was man über das legendäre Straßenrennen wissen muss. Genießen Sie tolle Fotos, viele Anekdoten und Daten und das Vorwort von Targa-"Professor" Nino Vacarella. Ein absolutes Muss für Kenner.
 

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