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Callaway Corvette C7 GT3-R

Carbon-Monster made in Germany

Callaway Corvette C7 GT3-R Foto: Callaway Competition 15 Bilder

Mit der Corvette C7 GT3-R will Callaway Competition in der Saison 2016 die großen Werksteams ärgern. Der kleine Rennstall aus Leingarten hat den US-Sportler in ein aggressives Carbon-Monster verwandelt. Wir haben die ersten Bilder.

05.10.2015 Tobias Grüner Powered by

Audi, BMW und Mercedes haben ihre neuen GT3-Projektile für die kommende Saison bereits vorgestellt. Nun kommt noch ein weiterer GT-Renner aus dem Mutterland des Automobils dazu: Die Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition wurde komplett im baden-württembergischen Leingarten entwickelt und gebaut.

Callaway Corvette C7 GT3-R entstand in Eigenentwicklung

Die wichtigste Leihgabe des US-amerikanischen Straßensportlers für die Rennversion ist das Chassis, das durch eine Sicherheitszelle verstärkt wurde. Ansonsten fanden nur noch die unteren Querlenker sowie die obere Hälfte des Fahrzeughecks und die Rücklichter Wiederverwendung. Der Rest wurde komplett neu entwickelt.

Dank zahlreicher Technikpartner konnte der kleine Rennstall das Mammut-Projekt nach zweijähriger Arbeitszeit endlich auf die Räder stellen. Der Großteil der Aluminium-Teile und der Carbon-Hülle wurde in Eigenregie produziert. Besonders stolz sind die Techniker auf den Heckflügel, dessen Profil "durch hohe Innovationskraft überzeugt".

GT3-Corvette mit bis zu 600 PS

Unter der Haube des 1.240 Kilogramm schweren Kohlefaser-Renners schlägt ein 6,2 Liter-V8-Herz. Das Sauger-Triebwerk wurde vom Vorgänger übernommen und bringt es je nach Durchmesser des Air-Restrictors auf 550 bis 600 PS sowie ein Drehmoment von 640 bis 680 Nm. Über ein sequentielles 6-Gang-Getriebe von X-Trac wird die Leistung an die Hinterachse verteilt. Geschaltet wird per Lenkrad-Paddles.

Das Auto wurde nach dem Reglement und den Sicherheitsanforderungen der FIA aufgebaut und ist damit international einsetzbar. Wo genau die Callaway Corvette C7 GT3-R in der Debütsaison 2016 starten wird, ist noch nicht bekannt. Auch ein Preis für den aggressiv gezeichneten GT-Renner wurde nicht genannt.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen schon mal die ersten Bilder.

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