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Dakar 09

VW-Pilot Giniel de Villiers holt den Dakar-Sieg

Villiers, Zitzewitz Foto: VW 95 Bilder

In Südamerika hat das Volkswagen-Werksteam den ersten Triumph bei der Rallye Dakar gefeiert. Co-Pilot Dirk von Zitzewitz aus dem norddeutschen Karlshof lotste seinen südafrikanischen "Steuermann" Giniel de Villiers, 2006 noch Zweiter, mit einem Vorsprung von 8:59 Minuten auf die VW-Teampartner Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) am Samstag (17.1.) zum Gesamtsieg.

18.01.2009

Die Wolfsburger sorgten mit ihrem VW Touareg für den ersten Dakar-Sieg eines Diesel-Fahrzeugs. Allerdings mussten die Teilnehmer danach noch 341 Kilometer vom letzten Wertungsziel bis nach Buenos Aires zurücklegen. Auf diesem Teilstück wurden aber keine Zeiten mehr genommen.

Freude bei Zitzewitz

"Bei mir herrscht ein Gefühl wahnsinniger Freude und Erleichterung", jubelte Dirk von Zitzewitz. "Am Ende lastete ein enormer Druck auf uns. Ich habe erst an den Erfolg geglaubt, als wir die letzte Prüfung hinter uns hatten." Nach Gerd Löffelmann (1980) und Andreas Schulz (2001 und 2003) ist von Zitzewitz der dritte siegreiche Beifahrer aus Deutschland. 2001 gewann die Kölnerin Jutta Kleinschmidt im von Mitsubishi Deutschland eingesetzten Pajero als erste Frau die berühmt-berüchtigte Rallye, die in diesem Jahr erstmals durch Chile und Argentinien führte.

Der erste Dakar-Erfolg eines VW-Piloten war der Touareg-Sieg jedoch nicht. Bei der zweiten Auflage der Wüsten-Rallye 1980 waren Freddy Kottulinsky/Gerd Löffelmann in einem privaten Iltis die Sieger. Das gesamte Volkswagen-Team errang zehn von 13 Tagessiegen. Der lange Zeit führende Spanier Carlos Sainz und sein französischer Beifahrer Michel Périn mussten am Donnerstag nach einem Unfall wegen einer Schulterblattfraktur von Périn aufgeben. Trotz diverser technischer Probleme erreichten die Deutschen Dieter Depping/Timo Gottschalk (Wedemark/Berlin) den sechsten Platz (Rückstand: 8:43:29 Stunden) und rundeten den Erfolg von Volkswagen mit drei gewerteten Fahrzeugen ab.

BMW und Mitsubishi ohne Fortune

Zu Beginn der ersten Dakar in Südamerika gaben Al-Att iyah/Tina Thörner (Katar/Schweden) im BMW X3 des hessischen X-Raid-Teams streckenweise das Tempo vor. Wegen Auslassens von neun vorgeschriebenen Kontrollpunkten wurde das Team am sechsten Tag disqualifiziert.

Rekord-Sieger Mitsubishi erlebte bei der Dakar-Premiere des neuen Lancer-Selbstzünders eine Rallye der Pleiten, Pech und Pannen. Der Spanier Juan 'Nani' Roma erreichte im einzigen von vier gestarteten Werks-Mitsubishi ins Ziel gekommenen Auto wegen eines zeitraubenden Elektrik-Problems nur den zehnten Platz. Bei der letzten Dakar in Afrika 2007 gewannen die Japaner mit dem Franzosen Stéphane Peterhansel ohne einzigen Tagessieg zum siebten Mal in Folge den Marathon-Klassiker.

Coma siegt für KTM bei den Motorrädern

Marc Coma aus Spanien hatte zuvor in der Motorrad-Wertung seinen zweiten Erfolg nach 2006 praktisch unter Dach und Fach gebracht. Mit einem Start-Ziel-Sieg verwies der 32-jährige Katalane seinen französischen KTM-Markenkollegen Cyril Despres, Sieger 2007 und 2005, um 1:25:38 Stunden auf den zweiten Rang. Für den österreichischen Motorrad-Hersteller ist der Coma-Sieg bei der ersten Dakar in Südamerika der achte Erfolg hintereinander. Mit einem Rückstand von 1:38:56 Stunden sicherte sich der Franzose David Fretigné auf der besten Yamaha am Samstag nach 13 gezeiteten Wertungen über insgesamt 4.435 Kilometer den dritten Podiumsplatz.

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