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Dakar 2010 - 9. Etappe

Al Attiyah bläst zur Schlussattacke

Dakar 2010 Foto: VW 111 Bilder

Bei der Rallye Dakar hat sich ein spannender Zweikampf um den Gesamtsieg entwickelt. Mit der Bestzeit auf der neunten Prüfung (11.1.) konnte Nasser Al Attiyah seinen Rückstand auf Spitzenreiter Carlos Sainz auf 8:36 Minuten verkürzen.

11.01.2010 Tobias Grüner

Nasser Al Attiyah hat seinen Worten Taten folgen lassen. Mit einer bereits am Vortag angekündigten Attacke konnte der Araber seinem VW-Kollegen Carlos Sainz am Montag (11.1.) fast sechs Minuten abnehmen und befindet sich nun in der Gesamtwertung wieder in unmittelbarer Schlagdistanz. Nur noch 8:36 Minuten trennen die beiden Teamkollegen, bevor es in die letzten fünf Prüfungen der Dakar 2010 geht.

Etappe wurde halbiert

Dabei waren die Voraussetzungen für Al Attiyah denkbar ungünstig. Der ursprünglich 354 Kilometer lange Abschnitt wurde um mehr als die Hälfte auf nur noch 170 Kilometer verkürzt. Wegen einzelner Nebelbänke hatte der Veranstalter den Start um 3:45 Stunden verschoben. In den schwierigen Dünenfeldern der Atacama bewies der Rallyeprofi aus Quatar allerdings erneut seine Klasse und schaffte es fast, seinen Rückstand zu halbieren.

Auch VW-Teamchef Kris Nissen zeigte sich beeindruckt: "Obwohl die Prüfung heute sehr kurz war, haben Nasser Al-Attiyah und sein Beifahrer Timo Gottschalk in den Dünen einen beträchtlichen Vorsprung herausgefahren."

Vier Touaregs in den ersten Fünf

Hinter den beiden Streithähnen sorgte Vorjahressieger Giniel de Villiers für einen Dreifachsieg von VW. Der dritte Race Touareg verpasste die Tagesbestzeit zwar um 7:38 Minuten, schob sich im Gesamtklassement dennoch vom neunten auf den siebten Platz nach vorne. Nur Guerlain Chicherit konnte einen Vierfachtriumph für die Race Touaregs verhindern. Der X-Raid-Pilot blieb 45 Sekunden vor Mark Miller, der weiter im Gesamtklassement auf einem gesicherten dritten Rang liegt.

Vortagssieger Stéphane Peterhansel konnte seine Aufholjagd nicht fortsetzen. Im feinen Sand fuhr sich der X3-Pilot einmal richtig fest und verlor fast 20 Minuten, bis er sein Offroad-Vehikel mit Schaufeln und Sandbrettern aus der misslichen Lage befreit hatte. Der Franzose wird es verkraften können. In der Gesamtwertung waren die drei führenden BMW schon vorher außer Reichweite.

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