Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Dakar

Gordon wieder vorn

Foto: VW

Der Amerikaner Robby Gordon im VW-Race-Touareg hat auf der vierten Etappe der Rallye Dakar die Führung zurückerobert. Auf der ersten langen Prüfung über 123 Kilometer in der marokkanischen Wüste von Rabat nach Agadir erzielte der Dakar-Debütant am Montag (3.1.) bereits seinen zweiten Tagessieg.

03.01.2005

Die Kölnerin Jutta Kleinschmidt kämpfte sich im zweiten Race-Touareg vom neunten auf den fünften Rang vor. Die letztjährige Fünfte Andrea Mayer aus Hiemenhofen behauptete im Mitsubishi Pajero ihren 17. Platz.

"Das war ein sehr guter Auftakt für uns in Afrika", sagte VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen. Die Kölnerin Jutta Kleinschmidt kämpfte sich mit der fünftbesten Tageszeit im zweiten Race-Touareg vom neunten auf den fünften Gesamtplatz vor. Sie hat in der Gesamtwertung nach vier Etappen 2:32 Minuten Rückstand auf ihren Teamkollegen Gordon.

Der Franzose Bruno Saby im dritten Touareg beendete den vierten Dakar-Tag auf dem dritten Rang und liegt 1:14 Minuten hinter Gordon. Die letztjährige Fünfte Andrea Mayer (Hiemenhofen) behauptete im Mitsubishi L200 ihren 17. Platz - mit 8:03 Minuten liegt sie aber schon weit zurück. Die ehemalige DTM-Laufsiegerin und Dakar-Debütantin Ellen Lohr (Mönchengladbach) beendete ihre erste Wüsten-Prüfung im privaten Buggy auf dem 36. Rang. Ihr Rückstand beträgt 18:49 Minuten.

Der Amerikaner Gordon, ansonsten als Profi auf amerikanischen Rundstrecken vorwiegend in der NASCAR-Serie unterwegs, ist bislang die Überraschung der Dakar-Rallye. Er setzte sich zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) bei seiner ersten Prüfung in der afrikanischen Wüste auf Anhieb an die Spitze. Auch die zweite VW-Neuverpflichtung, der vierfache Rallye-Weltmeister Juha Kankkunen (Finnland), schaffte eine Platzverbesserung. Er fuhr vom 13. auf den siebten Platz (Rückstand: 2:59 Minuten) vor. Damit sind alle vier VW-Race-Touareg unter den besten Sieben.

Hingegen musste der bisherige Spitzenreiter Colin McRae (Schottland) auf der ersten Afrika-Prüfung einen Rückschlag einstecken. Der Rallye-Weltmeister von 1995 fiel in seinem Nissan Pickup vom ersten auf den zehnten Platz (Rückstand: 3:46 Minuten) zurück. Die erste ernstzunehmende Dakar-Prüfung wurde für die Motorräder wegen Nebels und zu schlechter Sicht abgesagt. Diese fuhren im Konvoi direkt ins Etappenziel in Agadir.

Stand nach der 3. von 16 Prüfungen

1. Robby Gordon/Dirk von Zitzewitz (USA/Karlshof) VW-Race-Touareg 1:26:24 Stunden
2. Stéphane Peterhansel/Jean-Cottret (Frankreich) Mitsubishi Pajero 1:27:23 Stunden
3. Bruno Saby/Michel Perin (Frankreich) VW-Race-Touareg 1:27:38 Stunden
4. Luc Alphand/Gilles Picard (Frankreich) Mitsubishi Pajero 1:27:56 Stunden
5. Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (Köln/Italien) VW-Race-Touareg 1:28:56 Stunden
6. Giniel de Villiers/Jean-Marie Lurquin (Südafrika/Frankreich) Nissan Pick-Up 1:29:23 Stunden
7. Juha Kannkunen/Juha Repo (Finnland) VW-Race-Touareg 1:29:45 Stunden
8. Grégoire de Mévius/Jacky Dubois (Belgien/Frankreich) Nissn Pick-Up 1:29:52 Stunden
9. Ari Vatanen/Tiziano Siviero (Finnland/Italien) Nissan Pick-Up
1:30.02 Stunden
10. Colin McRae/Tina Thörner (Großbritannien/Schweden) Nissan Pick-Up 1:30:10 Stunden
17. Andrea Mayer/Jean-Michel Polato (Hiemenhofen/Frankreich) Mitsubishi L200 1:34:37 Stunden
36. Ellen Lohr/Holm Schmidt (Mönchengladbach/Lausen) 2drive-Buggy 1:45:13 Stunden

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden