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Dakar

Kleinschmidt attackiert weiter

Foto: VW

Jutta Kleinschmidt hat die Attacke auf die Führung bei der Wüsten-Rallye Dakar eröffnet. Die gebürtige Kölnerin war am Mittwoch (4.1.) nach der fünften von 15 Etappen im VW Race-Touareg bereits Zweite.

05.01.2006

Auf der 350 km langen Prüfung in Marokko reduzierte die Dakar-Siegerin von 2001 ihren Rückstand von 5:09 Minuten vom Vortag auf nur noch 1:28 Minuten zu ihrem weiterhin führenden spanischen Teamkollegen Carlos Sainz.

Der französische Vorjahreszweite, Ex-Skistar Luc Alphand, sprengte im Mitsubishi Pajero das VW-Spitzen-Trio und schob sich mit einem Rückstand von 2:07 Minuten auf den dritten Platz vor. VW zeigte auch am fünften Dakar-Tag eine starke Mannschaftsleistung und platzierte mit dem Gesamt-Vierten Mark Miller (USA), der als Dakar-"Greenhorn" die zweitbeste Tageszeit markierte, dem Südafrikaner Giniel de Villiers und dem Franzosen Bruno Saby alle fünf Touareg unter den ersten Sechs.

"Der zweite Gesamtrang ist toll. So kann es weitergehen. Vorne ist es super spannend. Am Donnerstag kann jeder der ersten Acht die Führung übernehmen", meinte Jutta Kleinschmidt, deren Teampartner Sainz durch einen Reifenschaden Zeit eingebüßt hatte.

Beim sechsfachen deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle (Köln) hielt der Aufwärtstrend an. Der Dakar-Neuling und sein Hamburger Beifahrer Thomas Schünemann fuhren im privaten Honda-Buggy auf den 17. Platz (Rückstand: 1:46:30 Stunden) vor. "Wir mussten heute im dichten Staub vieler Motorräder fahren und wurden dadurch etwas aufgehalten. Zudem sind auf den scharfkantigen Geröllpisten ziemlich vorsichtig gefahren", erklärte der 36 Jahre alte Kahle.

Einen großen Sprung im Gesamtklassement machte die Mönchengladbacherin Ellen Lohr. Die einzige DTM-Siegerin verbesserte sich im Mercedes-Benz ML 350 in den beiden letzten Tagen um 39 Plätze auf Rang 30 (Rückstand: 3:45:10 Stunden).

Die Spitze ist nach 1.248 Kilometern dicht zusammengerückt. Die ersten Sechs liegen innerhalb von nur 2:41 Minuten. Der Franzose Peterhansel, Gewinner der beiden letzten Jahre und sechsfacher Motorradsieger, fand nach Navigationsproblemen an den Vortagen wieder zur alten Form: Er verbesserte sich mit seinem ersten Tagessieg vom elften auf den neunten Platz, hat aber auf Sainz noch 9:25 Minuten Rückstand. Sein japanischer Teamkollege Hiroshi Masuoka, der Sieger von 2002 und 2003, trat zur fünften Etappe nicht mehr an, weil sein Pajero bei einem Unfall am Dienstag zu stark beschädigt worden war.

Zu den Ergebnissen.

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