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Dakar

Kleinschmidt droht Disqualifikation

Jutta Kleinschmidt (Köln) kommt bei der 26. Dakar-Rallye trotz einer erneut bravourösen Leistung im neuen VW Touareg einfach nicht zur Ruhe. Zur 8. Etappe von Atar ins 393 Kilometer entfernte Tidjikja (Mauretanien) durfte die Gewinnerin von 2001 nur unter Vorbehalt und einer drohenden Disqualifikation starten.

08.01.2004

Laut Veranstalter-Informationen soll bei der Reparatur Dienstagnacht ein neuer Motor eingebaut worden sein, was laut Reglement nicht gestattet ist. Obwohl seitdem mehr als 48 Stunden vergangen sind, haben die Sportkommissare noch keine Entscheidung gefällt. "Wir haben alles offen gelegt und auch schriftlich dokumentiert. Nur haben die Sportkommissare noch nichts entschieden", äußerte sich VW-Motorsport-Chef Kris Nissen.

Andrea Mayer: Hilfe-Aktion für Masuoka kostet 6. Rang

Nach außen und auf der Piste schien Kleinschmidt das kalt zu lassen. Auf der 355 Kilometer langen Donnerstag-Prüfung aber setzte sie ihren Frust bei ihrer 14. Rallye Dakar in ihre bisherige Glanzleistung um und schaffte sogar die zweitbeste Zeit. "Ich bin überglücklich. Heute habe ich zeigen können, was in mir und dem Touareg steckt", erklärte die 41-Jährige. "Es war heute eine sehr schwere Etappe. Sie hatte von allem etwas und ging schwer auf die Reifen. Wir haben uns auch einen Reifenschaden eingefangen. Zudem war auch die Navigation sehr anspruchsvoll, aber es hat alles bestens geklappt."

Andrea Mayer (Hiemenhofen) büßte ihren sechsten Platz ein, weil sie ihrem japanischen Mitsubishi-Teamkollegen Hiroshi Masuoka zu Hilfe eilen musste. Sie und ihr Münchner Beifahrer Andreas Schulz, ein gelernter Mechaniker, verloren durch diese Aktion mehr als zwei Stunden und rutschten auf den siebten Rang. Hinter dem sechstplatzierten Mitsubishi-Piloten Dominique Housieaux (Frankreich) liegt die Allgäuerin nur 19 Sekunden zurück.

Peterhansel übernimmt die Führung

Der Franzose Stéphane Peterhansel hat mit seinem Mitsubishi wieder die Führung genommen, nachdem der bislang vorn fahrende Masuoka Getriebeprobleme bekam und mit einem Rückstand von 1:22:32 Stunden auf den 3. Rang fiel. Durch das Pech des Vorjahressiegers Masuoka rückte Belgier Grégoire de Mévius im BMW X5 des hessischen X-Raid-Teams an die zweite Position (Rückstand: 1:04:38 Stunden).

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