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Dakar

Masuoka baut Führung aus

Andrea Mayer hat auf der siebten Etappe der Wüsten-Rallye Dakar einen großen Sprung nach vorn gemacht. Die Allgäuerin aus Hiemenhofen und ihr Münchner Beifahrer Andreas Schulz verbesserten sich am Mittwoch (7.1.) mit ihrem Mitsubishi Pajero auf der mit 1.055 km längsten Etappe der 26. Rallye Dakar um vier Plätze auf den sechsten Rang in der Gesamtwertung.

08.01.2004

Auf den 701 Prüfungskilometern vom marokkanischen Tan-Tan nach Atar in Mauretanien setzte Andrea Mayer bei ihrer achten Dakar-Teilnahme mit der sechstschnellsten Zeit ihre persönliche Bestmarke bei dem Marathon-Klassiker.

"Das war heute eine schwierige Prüfung. Ich bin froh, dass wir heil durchgekommen sind und uns auch noch verbessern konnten. Für mich ist das bisher ein Super-Ergebnis", sagte Andrea Mayer über ihr bislang bestes Dakar-Resultat.

Kleinschmidt weiter im Pech

Jutta Kleinschmidt aus Köln trat in ihrem VW Touareg nach ihrem großen Pech am Dienstag als 112. erneut an, nachdem die VW-Mechaniker den Motor des Touareg in einer Nachtschicht wieder in Stand gesetzt hatten. Während der Wertungsprüfung überholten Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons 70 Autos und 40 Trucks und kämpften sich bis auf den zehnten Zwischenrang vor, ehe an einem Schlagloch eine Hydraulikleitung beschädigt wurde. So musste Kleinschmidt die restlichen 170 Kilometer ohne Servolenkung bewältigen, was ebenso wie das einmalige Festfahren im feinen Wüstensand zu einem Zeitverlust von rund einer Stunde führte. Die Dakar-Siegerin von 2001 erreichte das Ziel in Atar (Mauretanien) als 15. Ihr Rückstand in der Gesamtwertung ist jedoch unaufholbar, da die Sportkommissare für das Abschleppen und Verlassen der Strecke am Vortag vorläufig eine Zeitstrafe von 10:55 Stunden ausgesprochen haben.

Masuoka baut Vorsprung weiter aus

An der Spitze setzte sich der Japaner Hiroshi Masuoka, Sieger der beiden letzten Jahren, mit dem dritten Tagessieg in Folge weiter von seinen Verfolgern ab und fuhr einen Vorsprung von 11:42 Minuten auf seinen französischen Mitsubishi-Kollegen Stéphane Peterhansel heraus. "Ich habe mein Tempo gar nicht so forciert, weil auf der sehr steinigen Piste immer die Gefahr bestand, sich einen Reifenschaden einzuhandeln. Ich wollte meine Führung nicht riskieren. Aber ich mag diese Prüfungen in Mauretanien", erklärte Masuoka.

Der Schotte Colin McRae, Rallye-Weltmeister von 1995, kommt bei seiner ersten Dakar-Teilnahme immer besser zurecht. Er kämpfte sich im Nissan Pick-up mit einem Rückstand von 41:29 Minuten vom sechsten auf den dritten Platz vor. Der Belgier Grégoire de Mévius (BMW X5) fiel wegen einer fünfminütigen Zeitstrafe auf den vierten Rang zurück und lag am siebten Dakar-Tag 1:30 Minuten hinter McRae.

Hier finden Sie alle aktuellen Ergebnisse zur Dakar.

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