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Dakar

Mayer auf dem Vormarsch

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Andrea Mayer (Hiemenhofen) rückt bei der Wüsten-Rallye Dakar mit konstanten Leistungen der Spitze näher. Die Allgäuerin und ihr Münchner Beifahrer Andreas Schulz verbesserten sich im Mitsubishi Pajero nach der 14. Etappe um einen Rang auf den fünften Platz.

16.01.2004

Die Kölnerin Jutta Kleinschmidt zeigte im VW Touareg eine weitere gute Tagesleistung. Auf der 547 Kilometer langen Prüfung in Mauretanien markierten die Dakar-Siegerin von 2001 und ihre italienische Co-Pilotin Fabrizia Pons die sechstbeste Zeit. Mit einem Vorsprung von 1:05:04 Stunden auf seinen japanischen Mitsubishi-Kollegen Hiroshi Masuoka blieb der Franzose Stéphane Peterhansel auch am 14. Dakar-Tag sicherer Spitzenreiter.

"Für uns war es heute ein guter Tag. Die Navigation war nicht so schwer wie gestern. Und auch die Piste stellte keine allzu großen Herausforderungen", sagte Andrea Mayer, die nach sechs Motorrad-Starts erst zum zweiten Mal im Cockpit eines Automobils sitzt und die bei ihrem ersten offiziellen Mitsubishi-Einsatz im Notfall ihre führenden Teamkollegen als "rollendes Ersatzteillager" unterstützen soll.

Erneut sehr zufrieden mit ihrer Tagesleistung gab sich die Wahl-Monegassin Jutta Kleinschmidt: "Auch heute konnten wir uns wieder im Vorderfeld etablieren", sagte sie. "Dakar rückt näher, aber es warten noch einige Tücken auf uns." Die studierte Diplomphysikerin wird im Camp bei der Vorbereitung des VW Touareg selbst anpacken müssen, weil nach der Marathon-Etappe Service nur eingeschränkt erlaubt ist. Während sie mit über 20 Stunden weit von der Spitze entfernt ist, verteidigte ihr französischer Partner Bruno Saby seinen siebten Platz (Rückstand: 6:14:49 Stunden).

Mitsubishi dominiert weiter

Gegen die allradgetriebenen Wüsten-Renner des achtfachen Dakar-Rekordsiegers Mitsubishi hat die Konkurrenz auch im vierten Jahr in Folge kaum Chancen. Der Monegasse Jean-Louis Schlesser, Dakar-Gewinner 1999 und 2000, blieb mit seinem zweiradgetriebenen Ford-Buggy um 1:26:40 Stunden hinter Masuoka, Triumphator der beiden letzten Jahren, auf dem dritten Platz. Der Tagessieg ging zum zweiten Mal an den Franzosen Luc Alphand, der im Diesel-BMW X5 des X-Raid- Teams aus dem hessischen Trebur bereits die zwölfte Etappe gewann. Dennoch blieb der ehemalige Skiweltmeister mit einem Rückstand von 3:38:39 Stunden auf dem vierten Rang.

Ein Baum stoppte den Finnen Ari Vatanen. "Wir waren nach dem Start einfach zu schnell. Nach einer Kuppe konnten wir einem Baum nicht mehr ausweichen. Wir legten den Baum um - und der unser Auto", erklärte der viermalige Dakar-Sieger.

Hier finden Sie alle aktuellen Ergebnisse zur Dakar.

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