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Dakar

Mitsubishi übernimmt die Führung

Foto: Mitsubishi

Seriensieger Mitsubishi hat auf der siebten Etappe der Wüsten-Rallye Dakar mit einer Doppelspitze die Führung zurückerobert. Volkswagen, am Vortag mit drei Touareg noch in Front, erlebte einen pannenreichen Dakar-Tag. Lediglich die gebürtige Kölnerin Jutta Kleinschmidt verteidigte ihren dritten Platz.

06.01.2006

Die Dakar-Siegerin von 2001 lag 5:58 Minuten hinter dem ehemaligen Ski-Weltcup-Sieger Luc Alphand (Frankreich), der im Mitsubishi Pajero erstmals bei der 28. Rallye Dakar die Führung übernahm.

Mit seinem zweiten Tagessieg meldete sich der französische Mitsubishi-Pilot Stéphane Peterhansel, Gewinner der beiden letzten Jahre, erstmals an der Spitze zurück. Der sechsfache Motorradsieger machte auf der 499 km langen Prüfung in Mauretanien sieben Plätze gut und schob sich mit einem Rückstand von 3:12 Minuten auf den zweiten Rang vor.

Kleinschmidt: "Tückische Prüfung"

"Das war heute eine richtig schwere Prüfung mit viel tückischem Kamelgras. Wir hatten uns drei Reifenschäden eingefangen. Da wir aber nur drei Ersatzreifen an Bord hatten, sind wir gegen Ende sehr vorsichtig gefahren", sagte Jutta Kleinschmidt. "Es ist schön, nach der ersten richtigen Wüsten-Prüfung vorne zu sein. Die Rallye ist aber noch lange. Nach einer heftigen Landung habe ich mir etwas das Genick gestaucht, aber nichts Schlimmes", sagte der neue Spitzenreiter Alphand.

Trotz fehlender Leistung in der Endgeschwindigkeit ihres privaten Honda-Buggy schafften der der sechsfache deutsche Rekord-Rallyemeister Matthias Kahle und sein Hamburger Beifahrer Thomas Schünemann eine erneute Platzverbesserung und rangierten nach der achtschnellsten Prüfungszeit auf dem zwölften Platz (Rückstand: 3:40:58 Stunden).

Sainz fuhr sich fest

Der am Vortag noch führende Volkswagen-Pilot Giniel de Villiers (Südafrika) rutschte wegen eines Navigationsfehlers am Morgen mit einem Rückstand von 10:04 Minuten auf den vierten Platz ab. Der spanische Dakar-Neuling und zweifache Rallye-Weltmeister, der im Race-Touareg auf vier Etappen führte und am Vortag noch Zweiter war, steckte eine halbe Stunde im Wüstensand fest und notierte deswegen nur den fünften Rang (Rückstand: 28:41 Minuten).

Der bislang auf Rang sechs liegende Franzose Bruno Saby büßte wegen Problemen mit der Kraftstoffzufuhr mehr als zwei Stunden ein. Sein neuer amerikanischer Teampartner Mark Miller, zuvor Siebter, legte den Touareg aufs Dach, fuhr aber danach mit einem Zeitverlust von zwei Stunden weiter.

Zu den Ergebnissen.

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