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Dakar

Neunter Sieg für Peterhansel

Foto: Mitsubishi 51 Bilder

"Monsieur Dakar" hat wieder zugeschlagen. Stéphane Peterhansel sicherte sich mit Beifahrer Jan-Paul Cottret den neunten Sieg bei der Königin der Wüsten-Rallyes. Der Tagessieg ging abermals an VW.

21.01.2007

Die 16 verbleibenden Kilometer am Lac Rose am Sonntagmorgen (21.1.) waren für die 106 verbliebenen Autos nur noch ein Schaulaufen. Der Etappensieg ging an Giniel de Villiers, der dennoch zu den großen Verlierern zählt. Der Südafrikaner verlor eine sichere Führung, weil ihn ein Schlepphebelbruch auf der letzten Marathon-Etappe acht Stunden kostete.

Das zweite heiße VW-Eisen - Carlos Sainz - erkaltete, weil die Elektronik seinen Touareg auf der gleichen Etappe lahm legte. Es blieben am Ende die Ränge neun (Sainz) und elf (de Villiers).

Stattdessen ließ sich Stéphane Peterhansel in der Hauptstadt des Senegal zum dritten Mal als Sieger der Auto-Kategorie feiern (Auf dem Motorrad gewann er sechs Mal). "Es ist ein unglaubliches Gefühl, nach 2004 und 2005 nun ein drittes Mal in nur vier Jahren mit Mitsubishi die Dakar gewonnen zu haben," jubelte Peterhansel. Der 42-jährige Franzose holte mit Teamkollege Luc Alphand einen Doppelsieg für Mitsubishi. Für die Japaner war es der zwölfte Dakar-Erfolg. Mitsubishi schaffte das Kunststück, ohne einen einzigen Tagessieg die Rallye zu gewinnen, doch das schmälert in Peterhansels Augen den Triumph nicht: "Als ich damals in Tunesien meine erste Marathon-Rallye als Motorradfahrer gewann, konnte ich auch keine Tagesbestzeit markieren. Aber das ist in unserem Sport auch nicht entscheidend. Wichtig ist es, konstant schnell zu sein und eine zuverlässige Technik zu haben."

VW mit zehn Tagessiegen

Die überwältigende Mehrzahl der Tageserfolge ging an VW. Von den 13 Tageswertungen gingen zehn an die blauen Race Touareg. Dennoch steht VW im Ziel nahezu mit leeren Händen da. Bestplazierter VW-Fahrer wurde Mark Miller mit Beifahrer Ralph Pitchford als Vierter.

Miller profitierte von den über zwei Stunden Zeitstrafe für BMW-Fahrer Nasser Al-Attiyah. Der Mann aus Katar belegte am Ende Rang sieben. Teamkollegin Jutta Kleinschmidt holte mit Platz sieben auf der kurzen Abschlussprüfung ihr bestes Tagesresultat. Im Gesamtklassement belegte sie Rang 15.

Für Jean-Louis Schlesser war die 29. Rallye Dakar ein großer Erfolg. Der Routinier gewann die Wertung für zweiradgetriebene Autos und wurde Gesamtdritter. Konkurrent Robby Gordon gewann im Hummer-Buggy eine Etappe und belegte am Ende Platz acht.

Gesamtwertung

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