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Dakar

Peterhansel gewinnt Chaos-Etappe, Tag neun abgesagt

Foto: Mitsubishi

Update++ Auf der längsten Wertungsprüfung der diesjährigen Dakar zog es das Starterfeld gewaltig auseinander. Vorjahressieger Stéphane Peterhansel ließ sich nicht aufhalten und übernahm mit seinem zweiten Etappensieg die Gesamtführung. Jutta Kleinschmidt belegt weiter Rang drei. Die heutige Etappe nach Tidjika wurde abgesagt.

07.01.2005

Wer dachte, dass die Etappe nach Zouerat, wo sich Colin McRae und Robby Gordon überschlagen hatten, schon der Gipfel der Dramatik bei dieser Dakar gewesen wäre, sah sich am 6. Januar eines Besseren belehrt. Auf der ersten Marathon-Etappe von Zouerat nach Tichit ließ das Starterfeld noch einmal richtig Federn.

Den Anfang machte Kenshiro Shinozouka, der sich mit seinem Nissan Pickup überschlug und aufgeben musste. Dann fiel der Werks-Nissan von Giniel de Villiers eineinhalb Stunden mit einer Panne zurück. Auch Andrea Mayer büßte im Mitsubishi-Pickup zwei Stunden ein. Rallye-Leader Bruno Saby fielmit seinem Touareg zuerst in ein Loch und dannn weit zurück. Die Front des Autos war beschädigt. Auch Teamkollege Juha Kankkunen rutschte im Klassement ab.

Schlesser draußen

Damit nicht genug der Pannen: Jean-Louis Schlesser musste seinen Buggy mit 5,4 Literr-V8 komplett abstellen. Die Kardanwelle war gebrochen. Der Service-Truck konnte dem zweimaligen Dakar-Sieger nicht helfen, er war ebenfalls mit technischen Problemen gestrandet.

"Das war die härteste Dakar-Etappe, die ich je gefahren bin", stöhnte Etappen-Sieger Peterhansel im Ziel der 660 Kilometer . Der Franzose sicherte sich den zwreiten Tagessieg und übernahm mit über 20 Minuten Vorsprung die Führung vor Teamkollege Luc Alphand, der Zeit verlor, als er sich festgefahren hatte. Mit Platz drei in der Prüfung festigte Jutta Kleinschmidt Rang drei im Gesamtklassement. Der Kölnerin fehlen 27 Minuten auf die Spitze.

Etappe abgesagt

Nachdem um 22 Uhr mauretanischer Zeit erst ein Dutzend Autos das Ziel erreicht hatten, entschloss sich Rallye-Chef Patrick Zaniroli zunächst zur Verkürzung der heutigen Etappe. Statt 520 Kilometer auf dem Weg nach Tidjika, sollten die Teams nur 130 Kilometer Wertungsprüfung absolvieren. Am Morgen sagte die sportliche Leitung die Etappe ab, weil es nur 90 Motorräder, 53 Autos und 25 Trucks rechtzeitig an den Start in Tichit geschafft haben.


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