Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Dakar

Peterhansel vorn, zwei Motorrad-Piloten tot

Foto: Mitsubishi

Während der weiterhin führenden Vorjahressiegers Stéphane
Peterhansel (Frankreich) im Mitsubishi seinen dritten Tagessieg einfuhr, blieb Jutta Kleinschmidt in ihrem VW Race-Touareg auch am zehnten Tag der Wüsten-Rallye Dakar Dritte.

11.01.2005

Auf der knapp 500 km langen Schleife um die mauretanischen Oase Atar verlor die Kölnerin am Montag knapp 30 Minuten auf den Führenden. Ihr Gesamtrückstand stieg dadurch auf 1:10:48 Stunden. Luc Alpahnd festigte seinen zweiten Platz mit einem Rückstand von 21:28 Minuten auf seinen Landsmann und Mitsubishi-Teampartner.

Überschattet wurde die Rallye vom Tod des 41-jährigen Spaniers José Manuel Perez. Der Motorrad-Pilot erlag am Montag im Krankenhaus der spanischen Stadt Alicante seinen schweren Verletzungen, die er beim Unfall mit seiner KTM am Donnerstag auf der siebten Etappe erlitten hatte. Perez war zuvor in ein Krankenhaus in der senegalesischen Hauptstadt Dakar gebracht worden. Dort wurden ihm in einer Notoperation eine Niere und die Milz entfernt. Am Sonntag wurde er mit einem Hubschrauber nach Alicante verlegt. Dort verschlechterte sich sein Gesundheitszustand plötzlich. Perez ist nach inoffiziellen Angaben der 43. Tote bei der weiterhin umstrittenen Rallye. Aber die Dakar 2005 forderte noch ein zweites Todesopfer. Der italienische Motorradfahrer Fabrizio Meoni erlag am
Dienstag (11.1.) auf der elften Etappe einem Herzinfarkt. Wie Rallyeleiter Etienne Lavigne mitteilte, war Meoni von einem Hubschrauber entdeckt worden. Trotz Rettungsmaßnahmen starb der 47-Jährige. Der Dakar-Sieger von 2001 und 2002 hatte als Gesamtzweiter erneut Chancen auf einen Erfolg.

"Ich habe die Schleife gut überstanden. Wir sind weiter Dritte. Dank der Hilfe unseres Kollegen Robby Gordon haben wir fünf Minuten weniger gebraucht, um uns aus dem Sand wieder frei zu graben. Am Ende haben wir uns ein wenig verfahren und fuhren fast 20 Kilometer abseits der vorgegebenen Piste", erklärte Jutta Kleinschmidt, die Dakar-Siegerin von 2001, im Etappenziel Atar.

Andrea Mayer (Hiemenhofen), im letzten Jahr ausgezeichnete Fünfte, wird diesmal von Problemen an ihrem Mitsubishi Pick-Up gebremst. Auf der zehnten Etappe blieb die auf Rang 14 liegende Allgäuerin mit einem Elektrik-Problem stehen und wartete auf den Service.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden