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Dakar

Peterhansel weiter vorn

Foto: Mitsubishi

Stephane Peterhansel baut seine Führung weiter aus. Aber auch die deutschen "Wüsten-Ladies" Jutta Kleinschmidt (Köln) und Andrea Mayer (Hiemenhofen) sind gut in den Schlussakt der 26. Rallye Dakar mit sechs noch zu bewältigenden Etappen gestartet.

13.01.2004

Auf der 213 Kilometer langen Prüfung in Mali fuhr Jutta Kleinschmidt im VW Touareg die sechstbeste Zeit. Nach ihrem großen Pech am sechsten Rallyetag hat aber die Dakar-Siegerin von 2001 nichts mehr mit der Entscheidung zu tun. Sie rangiert mit einem Rückstand von 20:42:05 Stunden auf dem 26. Gesamtplatz. Andrea Mayer war am Dienstag (13.1.) im Mitsubishi Pajero Zehnte und verteidigte zusammen mit ihrem Münchner Beifahrer Andreas Schulz ihren sechsten Gesamtrang.

Nach einer Unterbrechung von drei Tagen aus Sicherheitsgründen wegen befürchteter Anschläge und einer Ruhepause startete der Marathon-Klassiker in die zweite Halbzeit. Die 666 Kilometer lange Etappe von Bobo-Dioulasso in die malische Hauptstadt Bamako führte durch einige Dörfer, in denen nur eine mit Radargeräten überwachte Geschwindigkeit von 30 km/h erlaubt war. "Die heutige Etappe war sehr schnell, verlangte aber auch durch die Tempokontrollen ein hohes Maß an Disziplin. Sie ermöglichte aber durch das ständige Beschleunigen und Bremsen keinen normalen Rhythmus", erklärte die Wahl-Monegassin Kleinschmidt.

Hohe Ausfallquote

An der Spitze dominiert weiter der achtmalige Dakar-Rekordsieger Mitsubishi. Der Franzose Stéphane Peterhansel, sechsfacher Gewinner der Motorrad-Wertung, baute seine Führung leicht auf 1:04:43 Stunden zu seinem japanischen Mitsubishi-Kollegen Hiroshi Masuoka, Sieger der beiden letzten Jahre, aus. Jean-Louis Schlesser, Gewinner 1999 und 2000, im Ford-Buggy behauptete seinen dritten Platz, reduzierte aber seinen Rückstand auf 2:18.16 Stunden. Der ehemalige Ski-Weltmeister Luc Alphand (Frankreich) erzielte im BMW X5 des hessischen X-Raid-Teams seinen ersten Tagessieg und tauschte mit seinem belgischen Teampartner Grégoire de Mévius die Plätze vier und fünf.

Die 26. Ausgabe der Wüsten-Rallye, die von den meisten Teilnehmern als eine der härtesten eingestuft wird, hat in der ersten Halbzeit das Teilnehmerfeld stark ausgedünnt. Von den 142 im französischen Clermont-Ferrand gestarteten Autos sind nur 72 zur zweiten Hälfte gestartet, bei den 195 gestarteten Motorrädern waren es am Dienstag nur noch 77.

Hier finden Sie alle aktuellen Ergebnisse zur Dakar.

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