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Dakar

Roma übernimmt, Kleinschmidt drängt

Foto: Mitsubishi

Neuer Spitzenreiter bei der Rallye Dakar ist der Spanier Joan Nani Roma im Mitsubishi Pajero. Der Motorradsieger von 2004 liegt knapp sechs Sekunden vor seinem japanischen Stallgefährten Hiroshi Masuoka, dem Dakar-Gewinner von 2002 und 2003.

03.01.2006

Mit der Doppelführung hat Seriensieger Mitsubishi die Dakar-Vorherrschaft vorerst wieder übernommen. Jutta Kleinschmidt hat sich bis auf 57 Sekunden an die Spitze herangekämpft. Die gebürtige Kölnerin verbesserte sich in ihrem VW-Race-Touareg auf der ersten 314 Kilomter langen Afrika-Prüfung um zwei Plätze auf den fünften Rang.

"Wir hingen fast 60 Kilometer hinter dem Portugiesen Carlos Sousa fest, weil wir ihn im dichten Staub nicht überholen konnten. Wenig später liefen wir auf das nächste Fahrzeug auf. Das war schon etwas ärgerlich und hat uns Zeit gekostet. Wir wären bestimmt ein Stück weiter vorne gelandet", meinte die 43-jährige gelernte Diplomphysikerin Jutta Kleinschmidt. Ihr Teamkollege, der bislang führende Spanier Carlos Sainz fiel auf seiner ersten Wüsten-Prüfung auf den vierten Rang zurück und liegt 56 Sekunden hinter Roma.

"Wir waren das erste Fahrzeug auf der Piste und haben bei der schwierigen Navigation die Spur für unsere Verfolger gelegt, die es damit einfacher hatten", sagte Dakar-Neuling Sainz. Vor dem zweifachen Rallye-Weltmeister und seinem Münchner Co-Piloten Andreas Schulz reihte sich mit einem Abstand von nur zwei Sekunden sein französischer VW-Teamkollege Bruno Saby auf dem dritten Rang ein. Mit dem siebten Rang (Rückstand: 3:18 Minuten) komplettierten der US-Amerikaner Mark Miller und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) die bislang starke Mannschaftsleistung von Volkswagen. Der Monegasse Jean-Schlesser, Sieger 1999 und 2000, rückte mit seinem ersten Tagessieg in seinem Buggy-Eigenbau vom 16. auf den zehnten Platz (Rückstand: 4:26 Minuten) vor.

Der deutsche Rekord-Rallyemeister und sechsfache Titelgewinner Matthias Kahle schaffte am dritten Tag seiner ersten Dakar den Sprung unter die besten Zwanzig. Der 36-jährige Kölner und sein Hamburger Beifahrer Thomas Schünemann fuhren im privaten heckangetriebenen Honda-Buggy vom 24. auf den 20. Platz (Rückstand: 31:24 Minuten) vor.

Zu den Ergebnissen.

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