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Dakar-Rückzug

Mitsubishi beendet Rallye-Engagement

Rallye Dakar, 2009, 9. Etappe von Valparaiso nach La Serana Foto: Mitsubishi 24 Bilder

Der Autohersteller Mitsubishi hat am Mittwoch (4.2.) bekannt gegeben, sich künftig aus dem Rallyesport zurückzuziehen. Als Grund nannten die Japaner die aktuelle Absatzkrise.

04.02.2009 Tobias Grüner

Nachdem mit Subaru (WRC), Suzuki (WRC) und Honda (F1) bereits im Dezember drei japanische Autobauer ihre Investitionen in den Rennsport eingestellt hatten, zieht nun auch Mitsubishi die Reißleine. "Der plötzliche Einbruch der Weltwirtschaft zwingt das Unternehmen, die verfügbaren Mittel künftig noch gezielter einzusetzen", heißt es in der knappen Pressemitteilung.

Nach 26 Teilnahmen bei der legendären Wüstenrallye Dakar wird das Rennen 2010 somit wieder ohne den zwölfmaligen Sieger starten. Dabei hatte Mitsubishi noch im vergangenen Jahr viel Geld in die Entwicklung des neuen Racing Lancers gesteckt. Das neue Modell hatte den Wüstenklassiker im Januar erstmals mit Diesel-Antrieb in Angriff genommen.

Sportliche Pleite

Der neu entwickelte Bolide hatte allerdings noch mit zahlreichen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Nach sieben Siegen in Folge erreichte 2009 am Ende nur einer von vier gestarteten Werks-Lancern das Ziel in Buenos Aires. Auch vom Speed her konnten die Japanern der übermächtigen Konkurrenz aus dem VW-Lager nicht folgen.

Damit befindet sich mit Toyota aktuell nur noch einer der großen japanischen Hersteller auf der Motorsportbühne. Allerdings kündigte auch Toyota bereits an, dass die Zukunft des Formel 1-Rennstalls von den Erfolgen in der Saison 2009 abhängt.

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