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Dakar

Schwerer Crash von McRae, VW in Führung

Foto: Mitsubishi

Update++ Mit einem schweren Unfall schied Leader Colin McRae bei der Rallye Dakar aus. Die sechste Etappe gewann Stéphane Peterhansel auf Mitsubishi, Bruno Saby überrnimmt im VW die Führung, Jutta Kleinschmidt liegt auf Rang drei.

05.01.2005

Nach einem schweren Crash muss Colin McRae seine Siegeshoffnungen bei der Rallye Dakar begraben. Der Schotte und seine schwedische Beifahrerin Tina Thörner wurden nach einem Überschlag mit dem Hubschrauber ins Etappenziel nach Zouerat geflogen. "Ich bin etwas durchgeschüttelt, aber sonst ist mir nichts passiert", sagte der Schotte. Auch der zweite Ex-Rallye-Weltmeister bei Nissan steht vor dem Aus. Mit einem Defekt blieb Ari Vatanen in der Wüste liegen. Nach Einbruch der Dunkelheit reparierte der Finne immer noch.

Eine mehrfache Rolle leistete sich auf dieser sechsten Etappe von Smara nach Zouerat auch VW-Fahrer Robby Gordon. Der Amerikaner versuchte bis zum Abend auf der Strecke seinen Race Touareg zu reparieren, um das Ziel zu erreichen. Mit dem dritten Etappenrang eroberte der Franzose Bruno Saby im zweiten VW die Gesamtführung. Jutta Kleinschmidt liegt im dritten VW mit knapp vier Minuten Rückstand auf Rang drei.

Erster Erfolg für die Favoriten

Ein erstes Erfolgserlebnis bei dieser Dakar holte sich die Mitsubishi-Truppe. Stépahen Peterhansel und Hiroshi Masuoka eroberten einen Doppelsieg. Nach einem Querlenkerbruch am gestrigen Dienstag (4.1.) kommt Masuoka für den Sieg kaum mehr in Frage, Vorjahressieger Peterhansel ist nach der Überquerung der ersten Dünenfelder auf der mit 492 Kilometern bisher längsten Wertungsprüfung wieder in Schlagdistanz zur Spitze. Vom 14. Rang schob er sich auf Platz fünf. Statt 24 fehlen ihm nunmehr 7.19 Minuten auf die Spitze.

Andrea Mayer liegt Mitsubishi Pickup mit 1:08 Stunden auf Platz 17. Ausgeschieden ist dagegen Ellen Lohr. Die Ex-DTM-Pilotin strandete schon auf der vorigen Etappe mit streickender Kraftstoffversorgung am 2drive-Buggy. Nach einer Übernachtung in der Wüste musste sie am heutigen Morgen endgültig aufgeben.

Der turbulente Mittwoch war nur ein Vorgeschmack für die Teilnehmer. Am Donnerstag und Freitag stehen zwei lange Marathon-Tage mit schwersten Dünen von Zouerat über Tichit nach Tidjika mit abendlichem Service-Verbot auf dem Programm.

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