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Dakar

Tag der Wüstenfüchse

Foto: VW

Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz haben mit ihrem dritten Etappensieg ihre Dakar-Führung auf der längsten Prüfung der Rallye erheblich ausgebaut. VW-Teamkollege Carlos Sainz fiel auf Platz vier zurück.

14.01.2007

Auf den 589 Prüfungskilometern von Atar nach Tichit standen auf der achten Etappe 270 Kilometer Dünen und abschließend rund 170 Kilometer Kamelgrasstrecke an. Auf der langen Etappe riss es das Feld auseinander. Zwei Stunden nach dem Sieger waren lediglich zehn Autos im Ziel.

Auf der längsten Prüfung der Rallye waren die Wüstenfüchse ganz vorn. Giniel de Villiers sicherte sich mit Navigator Dirk von Zitzewitz seinen dritten Etappensieg in 7:31,52 Stunden. Das VW-Duo baute seine Führung auf rund 31 Minuten aus, da Teamkollege Carlos Sainz wegen Problemen mit der Servolenkung über eine Stunde verlor und auf Rang vier zurückfiel.

Neuer Zweitplatzierter ist Mitsubishi-Speerspitze Stéphane Peterhansel, der als Etappenzweiter mit sechseinhalb Minuten Rückstand als Einziger Kontakt zur Spitze hielt. Durch die Probleme von Sainz, rückte der Franzose auf den zweiten Rang vor. Peterhansel fuhr nach zwei frühen Reifenschäden mit gebremstem Schaum, Mitsubishi wartet immer noch auf den ersten Etappensieg.

Tages- und Gesamtdritter ist Luc Alphand im zweiten Mitsubishi. Der Vorjahressieger fing kurz vor dem Ziel noch Nasser Al-Attiyah im BMW ab. Der dritte Mitsubishi von Hiroshi Masouka büßte dagegen weitere Zeit ein. Ein erneuter Kupplungsdefekt zwang den Japaner früh zur Reparaturpause. Er verlor eineinhalb Stunden und rutschte auf Platz acht ab.

Buggys kommen gut durch

Eine gute Vorstellung lieferten die Top-Buggy-Fahrer ab. Jean Loius Schlesser wurde Tagessechster, Robby Gordon belegte im Hummer Rang acht.

Jutta Kleinschmidt lag beim zweiten Kontrollpunkt auf Platz zwölf, verlor aber noch sechs Ränge und 2:18 Stunden. Nach fünf Reifenschäden musste sie auf den Service-Truck mit frischen Gummis warten. Kleinschmidt und Beifahrerin Tina Thörner belegen nun Rang 22.

Schon wieder Panne bei Wallenwein

Eine lange Reparaturpause stand schon nach 25 Kilometern bei Sandro Wallenwein an. Die Radaufhängung seines Buggy war gebrochen, der Schwabe wartete anschließend auf den Service-Lkw. Im Etappenziel müssen sich die Teilnehmer dagegen selbst helfen. Atar - Tichit ist der erste Teil einer zweitägigen Marathon-Etappe, bei der der übliche Service am Abend nicht zugelassen ist.

Gesamtwertung

Eurosport zeigt eine Zusammenfassung der achten Etappe um 22:00 Uhr

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