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Dakar

Tödlicher Unfall und Peterhansel-Sieg

Foto: Mitsubishi

Über der Rallye Dakar weht auch in diesem Jahr die Trauerfahne. Mit dem australischen KTM-Piloten Andy Caldecott hat die Wüsten-Rallye am Montag (9.1.) ihr insgesamt 46. Todesopfer gefordert. In der Autokategorie holte sich Stéphane Peterhansel seinen 51. Etappensieg.

10.01.2006

Über der Rallye Dakar weht auch in diesem Jahr die Trauerfahne. Mit dem australischen KTM-Piloten Andy Caldecott hat die Wüsten-Rallye am Montag ihr insgesamt 46. Todesopfer gefordert. Auf der Königsetappe von Nouachott nach Kiffa in Mauretanien starb der 41 Jahre alte Caldecott nach einem Sturz an einem Halswirbelbruch. Er soll laut Veranstalterangaben auf der Stelle tot gewesen sein.

Der Tod des Motorradpiloten, der Frau Tracey und Tochter Caitlin hinterlässt, ist umso tragischer, weil sein dritter Dakar-Start eigentlich gar nicht geplant war. Caldecott, der die dritte Etappe gewonnen hatte, ersetzte im spanischen Repsol-Team den verletzten Spanier Jordi Duran.

"Es ist direkt nach den Dünen passiert - auf einem flachen, schnellen Stück. Doppelt dramatisch ist die Tatsache, dass der Unfall auf der selben Etappe passiert ist, auf der im letzten Jahr Fabrzio Meoni ums Leben gekommen ist", sagte der KTM-Sportdirektor Heinz Kinigadner. Die Höchstgeschwindigkeit für Motorräder ist in diesem Jahr auf 150 km/h limitiert, dennoch glaubt Kinigadner: "Das Einzige, was feststeht, ist, dass wir diese Rallye niemals einhundert Prozent sicher machen können."

Kleinschmidt fällt weiter zurück

Die gebürtige Kölnerin Jutta Kleinschmidt hat im VW Race-Touareg nochmals viel Zeit verloren. Der Rückstand der weiterhin auf Rang fünf liegenden Dakar-Siegerin von 2001 wuchs von 1:06:26 auf 1:56:14 Stunden auf den französischen Spitzenreiter Stéphane Peterhansel im Mitsubishi Pajero.

Vorjahressieger Peterhansel baute hingegen seinen Vorsprung von zuvor 32 Sekunden auf nun 9:16 Minuten auf seinen Landsmann und Teamkollegen Luc Alphand aus. Der Ex-Skistar hatte sich gleich mehrfach mit seinem Pajero eingegraben. Bester VW-Pilot blieb auch auf der neunten Etappe der Südafrikaner Giniel de Villiers auf Rang drei - Rückstand 54:16 Minuten.

Während Ellen Lohr im ORC-Mercedes auf Rang 62 liegt, droht für Matthias Kahle das Aus. Der deutsche Rallyemeister konnte die Etappe nach Kiffa wegen eines Getriebedefekts nicht beenden.

Zu den Ergebnissen.

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