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Daytona 500

Überraschung durch Newman

Foto: Ford

Mit einem spektakulären Schlussspurt hat Ryan Newman am Sonntag (17.2.) für einen Sensationssieg beim legendären Daytona 500 gesorgt. Der Penske-Pilot profitierte in der letzten Runde vom guten Zusammenspiel mit Teamkollege Kurt Busch.

18.02.2008 Tobias Grüner

Es war eine perfekt ausgeführte Choreographie, die am Ende für die Entscheidung sorgte: Bei der Einfahrt in die Schlussrunde ging der Penske-Zug gemeinsam auf die Außenbahn, während Spitzenreiter Tony Stewart die Innenbahn verteidigte. Aus dem Windschatten heraus schob Busch seinen Teamkollegen von hinten an und führte somit beide Dodge-Boliden an die Spitze. Ohne Chance zum Konter blieb Toyota-Pilot Stewart nur der dritte Rang.

Premiere für Penske

Dabei waren vor der 50. Ausgabe des berühmten 500 Meilen-Rennens noch alle Experten von einem Zweikampf der Hendrick-Chevys gegen die Toyota von Gibbs Racing ausgegangen. Am Ende jubelten allerdings die Autos mit dem Widder auf der Front. Gleich sechs Dodge schoben sich in die Top-Acht. Unter dem Jubel seines Teams bog Newman nach 200 Runden in die "Victory Lane" ein und feierte nach 81 sieglosen Rennen ausgerechnet beim wichtigsten Saisonlauf in Daytona wieder einen Erfolg.

Bei der Jubiläumsausgabe des geschichtsträchtigen 500-Meilen-Rennens sah es zu Beginn an noch nach dem erwarten Ergebnis aus. Toyota-Pilot Kyle Busch sammelte die meisten Führungsrunden und mit Dale Earnhardt Jr. wahrte auch ein Chevrolet-Mann bis zum Schluss seine Siegchancen. Doch ab Runde 199 meldeten sich wie schon erwähnt der Dodge-Express vehement zu Wort und bescherte Teambesitzer Roger Penske nach 24 Jahren den ersten Daytona-Sieg überhaupt.

Fehlstart für Hendrick

Für die Hendrick-Stars bot das Rennen mehr als nur eine Enttäuschung. Polesetter und NASCAR-Champion Jimmie Johnson kam nach einem Dreher nur auf Rang 27, Jeff Gordon musste nach einem Aufhängungsbruch vorzeitig in die Garage einbiegen und Casey Mears Sieghoffnungen endeten bei einem selbstverschuldeten Crash in der Mauer. Auch bei Ford lief es alles andere als nach Plan: Teamwork der anderen Art praktizierte David Ragan, als er unsanft bei seinem Teamkollegen Matt Kenseth anklopfte und beide Fusion ins Aus kegelte.

Endergebnis Daytona 500 2008:

1. Ryan Newman - Dodge
2. Kurt Busch - Dodge
3. Tony Stewart - Toyota
4. Kyle Busch - Toyota
5. Reed Sorenson - Dodge
6. Elliott Sadler - Dodge
7. Kasey Kahne - Dodge
8. Robby Gordon - Dodge
9. Dale Earnhardt Jr. - Chevrolet
10. Greg Biffle - Ford

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