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Erfolgreicher DKM-Start für KSM-Junioren

Foto: Motosport XL 12 Bilder

Am vergangenen Wochenende (12./13. April) sind die auto motor und sport-Junioren Mario Farnbacher und Marcel Lipp in die Saison der Deutschen Kartmeisterschaft 2008 gestartet.

15.04.2008 Tobias Grüner

Während Lipp in der Klasse KF1, der eigentlichen Deutschen Kartmeisterschaft antrat, startete Farnbacher in der Kategorie KF2, der Deutschen Challenger Kartmeisterschaft. Rund 180 Piloten hatten sich in vier Klassen zum Auftakt auf Michael Schumachers Hausstrecke in Kerpen eingefunden.

Farnbacher kam bereits im Zeittraining der rund 50 DCKM-Piloten bestens zurecht und sicherte sich den hervorragenden zweiten Rang im gesamten Feld. Nun standen die Vorläufe auf dem Programm und gleich im ersten Lauf folgte der Rückschlag: Noch in der ersten Runde rutschte der ams-Junior ins Hinterfeld zurück und musste zur Aufholjagd blasen. Dies gelang ihm mit Bravour, denn letztlich kreuzte er immerhin noch als Elfter den Zielstrich.

Im zweiten Lauf überzeugte der Tonykart-Pilot gänzlich: Solide verteidigte er seinen zweiten Rang und übernahm über einen Großteil des Rennens sogar die Führung. Einsetzender Regen verwandelte die Strecke aber schnell in eine Rutschbahn. Unter diesen widrigen Bedingungen rettete Farnbacher letztlich einen starken zweiten Platz ins Ziel.

Technikprobleme bei Farnbacher

In der Addition der Vorläufe bedeutete das für ihn den aussichtsreichen achten Startplatz für das Sprintrennen am Sonntag. Doch hier war das Glück nicht auf seiner Seite. Schon am Start kam sein Tonykart nicht richtig in Fahrt und so fand das Rennen schon früh in der Wiese ein jähes Ende. "Wie sich im Nachhinein herausstellte, ist eine Membran gerissen und dadurch ist der Motor abgestorben und später die Zündkerze kaputt gegangen", erklärte Mario enttäuscht.

Das Finale musste Farnbacher somit vom vorletzten Startplatz aus in Angriff nehmen. Mit einem sehenswerten Husarenritt kämpfte sich der Lichtenauer Platz um Platz nach vorne und nach 23 Runden kreuzte er auf einem beachtlichen sechsten Platz den Zielstrich und kassierte damit immerhin auch noch zehn Meisterschaftspunkte.

"Wir hatten einfach Pech dieses Wochenende. Von den Zeiten wäre in jedem Fall ein Podiumsplatz drin gewesen. Immerhin habe ich im Finale die schnellste Rennrunde gedreht, aber davon kann man sich auch nichts kaufen", resümiert Farnbacher sein Wochenende.

Lipp steigert sich

Bei Marcel Lipp begann die Veranstaltung am Samstag schleppend. Im Zeittraining reichte es mit 0,5 Sekunden Rückstand nur zum ernüchternden 13. Rang im 17-köpfigen Feld von Deutschlands Kart-Elite. Doch in den Vorläufen steigerte sich KSM-Motorsport-Pilot dramatisch und fuhr  sich einmal auf Rang sechs vor und erkämpfte sich im zweiten Lauf den achten Platz. Dies bedeutete im Gesamtergebnis den aussichtsreichen fünften Startplatz für das Sprintrennen am Sonntag.

"Wir haben noch ein wenig Probleme unser neues Chassis richtig abzustimmen, aber es läuft immer besser", so Lipp. Am Sonntag wurden die Karten dann neu gemischt: Regnerische Verhältnisse waren angesagt und das kam Lipp entgegen. Sowohl im Sprint, als auch im Finale gab der Tonykart-Pilot den Ton an und feierte zwei klare Start-Ziel-Siege. "Das ist großartig. Jetzt reise ich als Tabellenführer zum nächsten rennen nach Wackersdorf", strahlte Lipp.

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