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Ferrari im GT-Rennsport

Chassisplattform für GT3 und GT LM

AF Corse - Ferrari 458 Italia - 24h-Rennen - Le Mans 2014 - Qualifikation - GTE-Klasse Foto: xpb

Die neuen GT-Modelle von Ferrari auf Basis des 488 GTB werden sich die Chassisplattform teilen. Der einzige Unterschied: Die Motorenentwicklungen laufen getrennt.

26.04.2015 sport auto Powered by

Eine Idee aus den Konvergenzgesprächen von 2014 wird jetzt doch umgesetzt – auch wenn es in keinem Reglement steht: Aus Ferrari- Kreisen sickerte durch, dass sich die neuen GT-Modelle des Ferrari 488 GTB die Chassisplattform teilen werden.

Ferrari 488 GT LM debütiert 2016

Den Anfang macht das 488-GT-LM-Auto, das im nächsten Jahr mit V8-Turbomotor debütieren soll. "Der GT3-Wagen folgt dann später und nutzt exakt die gleiche Chassisplattform aus der GT-LM-Klasse", offenbart ein Insider. Der einzige Unterschied: Die Motorenentwicklungen laufen getrennt, die Triebwerke weisen eine andere Spezifikation auf – und das, obwohl in der GT-LM-Klasse wie auch in der GT3-Klasse keine Luftmengenbegrenzer für Turbotriebwerke zum Einsatz kommen sollen.

"Es macht absolut Sinn, die Plattformen komplett zu verlinken, die aufwendigste Klasse gibt das Gerüst vor, der Rest wird nach unten durchgefiltert – womöglich bis hinunter zum Markenpokalauto", so der Insider. Ein Porsche-Ingenieur orakelt: "Das ist erst der Anfang, da wird in den nächsten zwei Jahren noch einiges passieren."

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