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Nascar Ford Fusion 2013

Neuer Mondeo im Nascar-Outfit

Ford Fusion NASCAR 2013 Sprint Cup Foto: xpb 26 Bilder

Nur wenige Tage nach der Präsentation des Ford Fusion Serienmodells hat der US-Autobauer nun auch die Nascar-Version vorgestellt. Ab 2013 wird die neue Ford Mittelklasse auf den Straßen und der Rennstrecke zu sehen sein. Wir haben die Bilder.

26.01.2012 Tobias Grüner

In den USA heißt er Ford Fusion, bei uns wird er in fast unveränderter Form als Ford Mondeo auf den Markt kommen. Die Nascar-Rennversion bleibt allerdings den Amerikanern vorbehalten. Die wuchtigen Proportionen der US-Stockcars finden nur auf den riesigen Ovalen genügend Auslauf.

Nascar-Reglement vs. Serien-Fusion

Um aus dem Serienmodell einen echten Nascar-Boliden zu machen, mussten die Ingenieure im Ford Design Center einige Hürden überwinden. Mit einer Länge von 5,28 Metern sind die Sprint Cup-Autos satte 41 Zentimeter länger als die Serie. In der Breite musste das Chassis um 13 Zentimeter erweitert werden. Die Dachhöhe fällt dafür geringer aus: 1,35 Meter statt 1,48 Meter.

Der über 850 PS starke 5,9 Liter V8 sitzt zwar ebenfalls vorne unter der (verlängerten) Haube, der Antrieb erfolgt auf der Rennstrecke aber über die Hinterachse. Das Nascar-Auto ist somit ein reinrassiger Rennbolide und kein Serien-Fusion mit ein paar Aufklebern auf dem Blech.

Trotzdem haben die Designer versucht, den Look der Limousine zu erhalten. Da die Aerodynamik bei den Hochgeschwindigkeitsrennen in den Ovalen aber eine besonders wichtige Rolle spielt, waren die Möglichkeiten der Ingenieure begrenzt. Mit einem 40 Prozent-Modell aus Ton wurde jede Falte im Blech im Windkanal überprüft und wenn nötig glatt gebügelt.

Fusion-Grill sorgt für Nähe zur Serie

Immerhin konnte der aggressive Grill als neues Markenzeichen der Fusion-Baureihe übernommen werden. Bei Ford ist man zufrieden mit dem Erfolg. Die Verwandtschaft mit der Serie ist auf den ersten Blick zu erkennen. "Die Fans werden ein Lächeln auf den Lippen haben, wenn sie das Auto sehen", prophezeit Jamie Allison, der Direktor von Ford Racing.

"Es wird den Sport besser machen. Es hat etwas Natürliches, wenn die Rennwagen genauso aussehen, wie die Autos in der Auffahrt vor dem Haus. Der 2013er Fusion sieht so schon atemberaubend aus und die Nascar-Version ist sogar noch besser. Ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Strecke zu sehen und zu beobachten, wie die Fans auf ihn reagieren."

Ford Fusion-Debüt beim Daytona 500

Ein Jahr Entwicklungszeit hat der Nascar Ford Fusion schon hinter sich. Auf die Strecke kommt er aber erst in der Saison 2013. Ford peilt das berühmte Daytona 500 im Februar kommenden Jahres als Debüt an. Bis dahin soll der neue Sprint Cup-Renner noch auf Herz und Nieren getestet werden.

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