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Ford Ranger bei der Dakar 2014

Hardcore-Pickup für die Anden-Querung

Ford Ranger - Dakar Foto: Ford 18 Bilder

Ford wird 2014 mit einem umgebauten Ranger 4x4 bei der Rallye Dakar an den Start gehen. Wir zeigen Ihnen den Hardcore-Pickup und sagen Ihnen, welche Verbindung das Projekt nach Deutschland hat.

30.07.2013 Tobias Grüner

Wenn die Rallye Dakar am 5. Januar 2014 im argentinischen Rosario beginnt, werden auch zwei nagelneue Ford Ranger am Start stehen. Mit Werkshilfe vom Ford SVT (Special Vehicle Team) werden die beiden 4x4 Pickups in Südafrika gebaut und nächstes Jahr von Lucio Alvarez (Argentinien) und Chris Visser (Südarfrika) durch die Pampa und über die Anden geprügelt. Das ganze Team umfasst 24 Mitarbeiter.

Auch Deutschland ist an dem Projekt beteiligt. Die South Racing GmbH aus der Nähe von Frankfurt organisiert die Logistik und unterstützt die Einsätze in Europa. South Racing-Chef Scott Abraham hat als ehemalige X-Raid Teammanager reichlich Erfahrung bei der Dakar sammeln können, sowohl mit Mini als auch mit Toyota. Von South Racing kommen auch die MAN Begleittrucks für das Dakar Projekt 2014.

Ford Ranger als Basis für Dakar-Pickup

Die Basis für die beiden Monster-Pickups bildet der Ford Ranger 4x4 Double-Cab. Er wurde nach dem Dakar-Reglement komplett umgebaut und hat mit der Serienversion nicht mehr viel zu tun. Als Antrieb wurde ein 5,0 Liter V8 eingepflanzt, der rund 350 PS und 560 Nm auf die vier Räder (245/85 R16) wuchtet. Mehr als 170 km/h ist wegen des eng abgestuften sequentiellen 6-Gang-Getriebe nicht drin.

Der Verbrauch auf sandiger Strecke soll bei 90 Litern pro 100 km liegen. Auf Asphalt wird der mit permanentem Allradantrieb ausgestattete Ranger mit 28l/100km auch nicht gerade zum Spritspar-Modell. Dank eines 500 Liter-Tanks ist die Reichweite auf den strapaziösen Dakar-Prüfungen aber kein Problem.

Klimaanlage einziger Luxus

Wichtiger als der Verbrauch sind allerdings seine Gelände-Talente. "Built tough", steht in großen Lettern auf den Flanken und das ist auch Programm. Trotz einer Karosserie aus Kohlefaser bringt der Dakar-Ranger 1.975 Kilogramm auf die Waage. Ein Überrollbügel verstärkt den Schutz der Sicherheitszelle. Im Cockpit herrscht karge Rennatmosphäre. Einziger Luxus ist die Klimaanlage, die für einen kühlen Kopf in der Pampa-Hitze sorgt.

Ein Ford Ranger Exemplar für den Dakar-Einsatz 2014 ist schon fertig. Das zweite befindet sich gerade im Aufbau und soll im Oktober einsatzbereit sein. Ab August sollen die ersten Testfahrten beginnen. Die 35 Rallye Dakar - die sechste in Südamerika - führt die Teams vom 5. bis 18. Januar über 8.500 Kilometer von Rosario in Argentinien bis nach Valparaiso in Chile. Die 13. Etappen quer über die Anden führt das Feld 2014 auch erstmals nach Bolivien.

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