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GP2

Glock ohne Fortune

Foto: gp2

Timo Glock hat in Silverstone keine Werbung in eigener Sache machen können. Der auf ein Formel-1-Cockpit hoffende Testpilot von BMW-Sauber erreichte nach Kollisionen weder am Samstag noch am Sonntag (8.7.) das Ziel bei den Rennen der im vergangenen Jahr von
Formel-1-Senkrechtstarter Lewis Hamilton gewonnenen Nachwuchsklasse GP 2.

09.07.2007

Eine Woche nach seinem schweren Unfall in Magny-Cours setzte sich damit die Pechsträhne des in der Gesamtwertung nur noch mit zwei Punkte Vorsprung führenden Wersauers fort.

Zwar sind die Kopfschmerzen nach seinem Crash längst wieder verschwunden, breit machen dürfte sich bei Glock aber ein wenig Kopfzerbrechen über seine Zukunft in der Formel 1. Zumal so gut wie feststeht, dass BMW-Sauber auch in der nächsten Saison in der "Königsklasse" auf Nick Heidfeld (Mönchengladbach) und Robert Kubica (Polen) setzen wird. Für Glock bliebe wohl wieder nur Position vier - noch hinter dem 20-jährigen Ersatzmann Sebastian Vettel.

"Ob ich als Rennfahrer im nächsten Jahr dabei bin, ist schwer zu sagen. Es bestehen Kontakte. Ich bin aber optimistisch, zumindest als Testpilot in der Formel 1 zu bleiben", sagte Glock aber in Silverstone. Der 25-Jährige weiß, dass er seine fahrerischen Qualitäten hat. 2004 bestritt er im Jordan-Ford vier Rennen in der "Königsklasse" und holte mit dem hoffnungslos unterlegenen Auto bei seinem Debüt in Montréal als Siebter gleich zwei Punkte. 2005 setzte er sich als Europäer in der amerikanischen ChampCar-Serie durch und wurde zum "Rookie des Jahres" durch.

2006 startete er in der Formel-1-Nachwuchsklasse GP2, wurde Dritter und fuhr in der zweiten Saisonhälfte auf einem Niveau wie Hamilton. Der neue Superstar gewann die Rennserie dennoch überlegen und ist mittlerweile WM-Führender in der Formel 1. "Für mich war es kein Wunder, dass er vorne mitfährt. Ich hätte aber nicht gedacht, dass er so dominiert", meinte Glock über den 22 Jahre alten
Briten.

In diesem Jahr kann Glock Hamiltons Nachfolger als GP2-Meister werden. Zum Grand-Prix-Wochenende nach Silverstone reiste er als Spitzenreiter an, obwohl er nach seinem schweren Startunfall vor einer Woche im französischen Magny-Cours und auch im Rennen am Sonntag ohne Punkte geblieben war. Nach dem England-Wochenende liegt Glock nun mit 39 Zählern nur noch zwei vor Lucas di Grassi aus Brasilien (ART-Grand-Prix) (37). Auf Rang drei lauert Luca Filippi aus Italien (Super Nova/35).

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