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GP2-Serie

Hülkenberg ist neuer GP2-Champion

Nico Hülkenberg Foto: GP2 8 Bilder

Mit einem dritten Platz im Sprintrennen von Monza hat sich Nico Hülkenberg aus Emmerich den Titel der Formel 1-Nachwuchsserie GP2 gesichert. Zwei Rennen vor Saisonende liegt der 22-Jährige uneinholbar an der Tabellenspitze.

13.09.2009 Tobias Grüner

Die unheimliche Erfolgsserie von Nico Hülkenberg geht weiter. Nach dem Sieg der Formel 3 Euroserie im vergangenen Jahr schloss der in Oxford lebende Rheinländer auch die aktuelle Saison mit einem Titelgewinn ab. Nach einem schwachen Start sicherte sich "Hülk" in Monza vorzeitig die GP2-Meisterschaft.

Vorzeitiger Titelgewinn

Der Deutsche ging mit 20 Punkten Vorsprung vor seinem schärfsten Konkurrenten Vitaly Petrov  in das Sprintrennen am Sonntag (13.9.). Da beim letzten Rennwochenende im portugiesischen Portimao insgesamt nur 20 Punkte vergeben werden, ging es für Hülkenberg nur darum, vor Petrov ins Ziel zu kommen.

Am Ende lagen nur drei Sekunden zwischen den beiden Meisterschaftskandidaten, die auf den Plätzen drei und fünf über die Ziellinie rollten. Das reichte allerdings für das deutsche Ausnahmetalent. "Am Anfang der Saison hatte ich nicht gedacht, dass ich hier so einen großen Vorsprung habe", erklärte Hülkenberg. "Ich musste zu Beginn noch viel lernen. Da hatten die Fahrer einen Vorteil, die schon länger in der GP2 sind."

Starke zweite Saisonhälfte

Der Rookie lernte allerdings sehr schnell und setzte sich mit vier Saisonsiegen schon kurz nach der Halbzeit an die Tabellenspitze. Besonders das Wochenende am Nürburgring, als Hülkenberg beide Rennen für sich entscheiden konnte, zeigte die Klasse des Deutschen. Mit dem GP2-Titel feiert der ART-Pilot nun den größten Erfolg seiner Karriere. "Alle Titel waren auf ihre Weise schön", relativiert der erfolgreiche Youngster.

Im Schatten des Titelgewinns konnte Luiz Razia im Sprint von Monza seinen ersten GP2-Sieg einfahren. Der Brasilianer hatte in der gesamten Saison noch nicht ein Meisterschaftspunkt gesammelt. Zweiter wurde Lucas di Grassi, der auf Rang drei in der Gesamtwertung liegt. Zwischen Hülkenberg und Petrov schob sich noch der Belgier Jerome d'Ambrosio auf Position vier.

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