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GP3-Vorstellung

Webber testet den neuen GP3-Renner

GP3-Präsentation Foto: GP2 6 Bilder

Formel 1-Pilot Mark Webber hat am Dienstag (17.11.) auf der Strecke im französischen Paul Ricard die ersten Runden im neuen GP3-Renner gedreht. Der Australier wird zusammen mit Red Bull-Teamchef Christian Horner ein eigenes Team an den Start bringen.

18.11.2009 Tobias Grüner

In der kommenden Saison bekommen die Zuschauer an den Formel 1-Strecken noch mehr für ihr Geld geboten. Im Rahmenprogramm können junge Talente in der neu gegründeten GP3 ihr Talent auf der internationalen Bühne zeigen. Eines der prominentesten Teams wird von F1-Star Mark Webber und seinem Teamchef bei Red Bull, Christian Horner, eingesetzt.

GP3 als kleine Formel 1

Bei der offiziellen Vorstellung des neuen Boliden im französischen Paul Ricard ließ es sich der 33-jährige Aussie nicht nehmen, die ersten Runden zu drehen. "Ich bin positiv überrascht über das neue GP3-Auto", gab der WM-Vierte der vergangenen F1-Saison anschließend zu Protokoll. "Es war das erste Mal, dass ich das Auto fahren durfte und ich kann ehrlich sagen, dass es sich wie ein kleines Formel 1-Auto anfühlt."

Der bei Dallara gebaute Monoposto wird von einem Zweiliter-Renault-Turbomotor angetrieben und ab Januar an die zehn eingeschriebenen Teams ausgeliefert werden. "Vieles am Auto bin ich schon gewöhnt, natürlich auf einer kleineren, juniorenmäßigeren Level. Zum Beispiel besitzt das Auto ein Getriebe mit Lenkradschaltung und ein Kupplungssystem", erklärt Webber die Besonderheiten.

Nachwuchssichtung im Rahmen der Formel 1

Der Australier legte insgesamt 19 Runden in Paul Ricard zurück. Am Rande des Tests erklärte er, warum die Serie für ihn so attraktiv ist, dass er sogar ein eigenes Team an den Start bringt. "Der größte Vorteil ist, dass die Serie an den Formel 1-Wochenenden fährt. Dabei können sich die Fahrer beweisen und mit Sicherheit schauen auch alle Teamchefs bei den Rennen zu. Ich bin einfach beeindruckt vom ganzen Paket und freue mich schon auf das erste Rennen nächste Saison."

Als Teamchef schlägt Webber ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Dabei ist die Idee nicht auf seinem Mist gewachsen. "Christian Horner war daran interessiert, teilzunehmen und kam auf mich zu. Da ich nicht gerade am Beginn meiner Karriere stehe, war es ein logischer Schritt für mich."

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