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HISAQ-Porsche einer der Geheimfavoriten

Foto: VLN

Die erfolgsverwöhnte Porsche Zunft bekommt beim 36. ADAC 24h-Rennen weiteren Zuwachs. Das HISAQ Competition Team sorgt spätestens seit dem letzten Samstag für eine Sorgenfalte mehr bei Zakspeed & Co. Kein Wunder - denn der Name scheint Programm zu sein.

28.04.2008

HISAQ, das steht führ "High Speed Air Quenching" und meint eine Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen. Die Tochtergesellschaft der metallverarbeitenden BELTE AG stellt diesen Prozess als "innovatives Abschreckverfahren" vor, "bei dem der Faktor Schnelligkeit gezielt eingesetzt wird um optimale Ergebnisse zu erzielen". Genauso so dürfte die Wirkung auch auf die Konkurrenz beim anstehenden 36. ADAC Zurich 24h-Rennen am letzten Samstag gewesen sein.

Beim Roll-Out des brandneuen Porsche 911 GT3 RSR im Zuge der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft erwartete man schon schnell zu sein, aber der abschließende zweite Rang hinter der Manthey Truppe überraschte dann schon etwas. "Wir hatten exakt fünf Tage Zeit nachdem wir das Auto aus dem Werk abgeholt haben, es hier für das Rennen vorzubereiten", so Teamchef Arndt Schmidt. In diesen fünf Tagen machte man aber anscheinend vieles richtig oder wurde zumindest richtig beraten.

Denn aufgebaut wurde der Bolide in den Hallen der Rudolf-Diesel Straße 11-13. Niemand anderes als Olaf Mantheys Mannen standen mit Ausstattung und Trickkiste bereit um dem Team aus Delbrück unter die Arme zu greifen. "Der Olaf hilft uns. Das Auto ist eigenständig von HISAQ Competition aufgebaut worden, aber mit dem Langsrecken-Kit, den Manthey verkauft", gab Frank Stippler bekannt. Der gebürtige Kölner, gehört insbesondere in den nächtlichen Stunden der Eifelhatz zu den schnellsten Piloten. Im letzten Jahr konnte er im Porsche von Wolfgang Land noch den 3. Platz beim 24h-Rennen einfahren.

Abschreckendes Quartett

Doch auch die Namen von Stipplers Teamkollegen lassen aufhorchen. Mit Richard Westbrook sitzt der amtierende Porsche Supercup Meister und mit Emanuel Collard der GT2- Champion der FIA-GT Meisterschaften im Cockpit der Neulinge. Der 37-jährige Franzose hat seine 24h-Tauglichkeit schon bei mehreren Le Mans Einsätzen unter Beweis gestellt. Westbrook hingegen konnte im letzten Jahr mit einem neuen Team seinen Titel beim Zuffenhausener Markenpokal verteidigen. Und diese neue Truppe, wie sollte es anders sein, hört ebenfalls auf den Namen HISAQ Competition. Komplettiert wird das Fahrerquartett durch Marino Franchitti, der seine Fähigkeiten unter anderem schon in der American Le Mans Serie (AMLS) demonstrierte. Der 29-Jährige gebürtige Schotte ist der jüngere Bruder der Champ-Car Ikone Dario Franchitti.

Abschreckender Roll-Out

Nachdem bereits der erste Einsatz des GT3 RSR ein voller Erfolg war, kam man beim samstäglichen 2. Lauf zur BF Goordrich Langstreckenmeisterschaft vor der gesamten Konkurrenz ins Ziel und durfte ganz oben auf dem Podium einmal mehr Höhenluft schnuppern. So nahm man im Team auch in Sachen Zielausgabe für das anstehende 24h-Rennen kein Blatt vor den Mund. "Es wär das Optimum, wenn wir auf dem Podium landen könnten", so Stippler.

Nach den ersten Umläufen rund um die Nürburg ist der Mannschaft ein Platz auf dem Siegertreppchen durchaus zuzutrauen. Die Konkurrenz dürfte in jedem Fall abgeschreckt sein, ob sie jedoch auch komplett erkaltet und vor Ehrfurcht erstarrt, werden die nächsten Vorbereitungsrunden zeigen. Falls diese denn überhaupt für nötig gehalten werden.

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