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Honda will nach Le Mans

Foto: Honda 7 Bilder

Die amerikanische Honda-Tochter Acura will ab 2007 in der American Le Mans-Serie (ALMS) gegen Porsche antreten. Für Acura ist der Einsatz nur eine Fingerübung für ein größeres Ziel: Die Teilnahme mit einem großen Prototypen bei den 24 Stunden von Le Mans.

13.04.2006 Markus Stier

Bisher existiert lediglich der Motor. Der in der amerikanischen Tuning-Schmiede Honda Performance Development (HPD) gebaute V8 mit 3,4 Litern Hubraum soll ab 2007 erstmals in Chassis der Firmen Lola und Courage in der LMP2-Klasse der American Le Mans-Serie Dienst tun.

In der LMP2 treten Sportprototypen mit einem Mindestgewicht von nur 750 Kilogramm an, dafür ist Leistung auf etwa 500 PS beschränkt. 2007 sollen mindestens vier Autos mit dem Alu-Motor von Acura beim 12-Stunden-Rennen in Sebring debütieren und 2008 die komplette ALMS bestreiten, in der auch Porsche mit einem Prototypen der kleinen Klasse an den Start geht.

Großer Prototyp in Planung

Das auf der New York Auto Show vorgestellte Ausstellungsstück ist ein französischer Courage mit Acura-Motor. Die Herstellung von Motoren für Langstreckenrennen soll aber nach den Vorstellungen der Honda-Strategen nur eine Fingerübung sein. "Nach dem anfänglichen Einsatz in der LMP2-Kategorie ist die Entwicklung eines Acura-LMP1-Autos geplant, um an der American Le Mans-Serie teilzunehmen und eine Einladung zu den 24 Stunden von Le Mans zu erhalten", sagt eine offizielle Honda-Pressemitteilung.

In der LMP1-Kategorie treten 900 Kilogramm schwere Prototypen mit rund 600 PS an. Während mit den leichteren LMP2-Autos lediglich Klassensiege erreichbar sind, visiert Honda mit dem LMP1-Acura den Gesamtsieg an. Dazu liegt die amerikanische Honda-Tochter gut im Zeitplan. Bei den kommenden zwei Ausgaben des berühmtesten Langstreckenrennens bevorteilt das Reglement zugunsten von Audi und Peugeot Diesel-Prototypen. Ab 2008 werden laut Veranstalter ACO die Karten neu gemischt.

Die gleichen Ambitionen wie Acura werden trotz häufiger Dementis Porsche nachgesagt. Die Zuffenhausener versuchten in der jüngeren Vergangenheit das Diesel-freundliche Regelwerk in Le Mans abzuwenden.

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