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Hoonigan zeigt Ford Focus RS für Rallycross-WM 2016

Ken Blocks abgefahrenes 600-PS-Arbeitsgerät

Hoonigan-Ford Focus RS, World Rallycross 2016, Ken Block, 04/2016 Foto: Hoonigan Racing Division 8 Bilder

Ken Block startet mit einem wild beklebten Ford Focus RS in die Rallycross-Saison 2016. Das abgefahrene Gerät leistet fast 600 PS und startet in der Klasse der Supercars - dort warten prominente Gegner.

13.04.2016 Roman Domes

Ken Block ist stolz auf seinen neuen Ford Focus RS, mit dem er die Rallycross-Strecken in der Saison 2016 erobern will. Besonders freut er sich über die Look seines neuen Arbeitsgeräts. Das Design stammt vom Graffiti-Künstler Felipe Pantone, dessen Artwork besonders durch extrem auffällige, etwas psychedelisch aussehende Muster auffällt.

Hoonigan-Ford Focus RS, World Rallycross 2016, Ken Block, 04/2016Foto: Hoonigan Racing Division
Team-Building: Ken Block tritt mit Andreas Bakkerud bei der Rallycross-WM an.

Hoonigan-Ford Focus RS WRX mit psychedelischem Schwarz-Weiß-Muster

Bei den beiden Ford Focus RS von Block und dem zweiten Piloten im Hoongian-Team, Andreas Bakkerud, macht der 1986 in Valencia geborene Pantone keine Ausnahme. Zackig-kantige, etwas fernsehtestbild-ähnliche Streifen lassen den Focus RS fast wie einen getarnten Erlkönig wirken. Bunte Farben lockern das abgedrehte Muster etwas auf.

Ken Block zeigt sich sehr zufrieden mit der Arbeit von Pantone: "Ich bin ein großer Fan von Felipes Künsten und finde es toll, dass er extra für uns seine Formensprache so umgesetzt hat, dass sie auch auf unseren Autos wirkt."

Insgesamt benötigte Pantone acht Tage Zeit, um Hoonigan-Hauptquartier im kalifornischen Long Beach das Design für die beiden Focus RS zu entwerfen.

Hoonigan-Ford Focus RS, World Rallycross 2016, Ken Block, 04/2016Foto: Hoonigan Racing Division
Respektabel: Das Muster von Pantone wurde erst auf einer Fläche aufgesprayt, dann auf das Fahrzeug geklebt.

600 PS starker RS startet bei den Supercars

Technisch basiert der Rallycross-Focus auf dem normalen Focus RS, hat aber natürlich ein paar Modifikationen erfahren. Der Zweiliter-Turbomotor leistet rund 600 PS und schleudert den verrückten Ford in etwa zwei Sekunden auf 100 km/h. Entwickelt wurde der Rallycross-Ford unter anderem von M-Sport, die bereits den Fiesta RS für die Rallye-WM entwickelt haben. Zusätzlich brachten Ford Performance und die Motorsport-Abteilung von Hoonigan selbst diverse Erfahrungen ein.

In der Rallycross-WM 2016 startet der Focus RS von Ken Block samt wilder Beklebung in der Klasse der Supercars. Dort tritt auch der amtierende Weltmeister Petter Solberg in einem Citroën DS3 an.

Und auch DTM-Profi Mattias Ekström saust in dieser Klasse mit seinem Audi S1 WRX Quattro umher. Ken Block und Andreas Bakkerud haben also starke Konkurrenz - aber sie haben ja auch ein starkes Arbeitsgerät mit abgefahrener Beklebung. Der erste WM-Lauf der Rallycross-Saison 2016 findet am 16. und 17. April im portugiesischen Montalegre statt.

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