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Jaguar XKR GT3

Gentlemen Wanted

Foto: Apex 7 Bilder

Das britische Team Apex Motorsport präsentiert auf der Autoshow in Birmingham einen neuen Kundenrenner für die europäische GT3-Serie.

12.01.2007

Die europäische GT3-Meisterschaft hob der erfahrene Promotor Stéphane Ratel 2006 aus der Taufe, um auch den Nicht-Profis unter den Sportwagen-Lenkern ein Betätigungsfeld zu geben. Im vergangenen Jahr tummelten sich in der Herrenfahrer-Klasse Autos wie der Ferrari F430, Dodge Viper, Corvette Z06 oder Lamborghini Gallardo im Feld. Damit künftig auch Freunde der dunkelgrünen Farbe ein adäquates Sportgerät zur Verfügung haben, entwickelte der britische Rennstall Apex-Motorsport nun ein Jaguar-Coupé im Renntrimm.

Der XKR GT3 basiert auf dem Aluminium-Chassis seines Serienbruders und wird von einem 4,2 Liter-V8 mit Kompressor angetrieben. Die Leistung gibt Apex mit 475 PS an, doch der endgültige Wert lässt sich zur Zeit nicht festlegen. Um die Chancengleichheit zu gewährleisten, behalten sich die Organisatoren der GT3-Meisterschaft vor, überlegene Autos einzubremsen, oder unterlegenen etwas größere Freiheiten zu genehmigen. Die ersten entscheidenden Testfahrten zur technischen Einstufung finden am 22. und 23. Februar in Monza statt.

Kein Werkseinsatz

Wie es sich für ein richtiges Rennauto gehört, trägt der XKR ein sequenzielles Sechsganggetriebe (Hewland) und eine Dreischeiben-Kupplung mit Karbon-Belägen. Die Verzögerung erledigen Sechskolben-Bremsen mit 375 Millimeter großen Scheiben. Der Renn-XKR rollt auf 18 Zoll-Rädern mit elf Zoll breiten Michelin-Slicks.

Bis zum ersten Rennen am 6. Mai in Silverstone hat das Team noch einen strammen Zeiplan vor sich. Bisher kann die schnelle Katze noch keinen ernsthaften Testkilometer vorweisen. Das XKR-Projekt wurde indes nicht vom Werk angeschoben, sondern vom Apex-Team. Der Einsatz wird allerdings von Jaguar gern gesehen: "Wir begüßen diese Initiative, die dafür sorgt, dass man Jaguar-Sportwagen wieder auf den Rennstrecken Europas sieht. Wir haben gerade erst die Straßenversion des XKR vorgestellt, die GT3-Meisterschaft ist das natürlichste Einsatzgebiet für den XKR", sagt Jaguars Vize-Kommunikationschef Stuart Dyble.

Verantwortlich für den Renn-XKR ist Apex-Chef Richard Lloyd. Der Engländer ist Sportwagen-Fans kein Unbekannter. Zuletzt holte sein Team 2004 mit einem Bentley-Prototypen den Le Mans-Sieg.

Das Reglement der GT3-Serie erlaubt im 40 Autos starken Feld maximal sechs Renner pro Hersteller. Ein Kunden-Jaguar ist bereits verkauft,weitere Interessenten können für umgerechnet 250.000 Euro einenbestellen.

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